Musikgefühl

Der Soundtrack meines Lebens

Fields of Gold

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Vom Singen in die Maske

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Das erste Lied mit Playback und eingesungen

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Die Musik nahm viel mit sich mit, und gab mir viel zurück.

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Fangirl | Lieblingslied

Ein Künstler, der mich schon lange begleitet

von am 14. Juli 2016

Kennt ihr das auch? Wenn man mal einen Musiker in sein Herz geschlossen hat, weil man die Art der Musik mag, weil die Stimme irgendwie was besonderes hat, weil man besondere Momente mit dem Künstler verbindet, weil die Musik einfach immer wiederkehrt, weil es immer einen passenden Song gibt, der zu einer Lebenslage passt, dann kehrt man immer wieder zu diesem Künstler zurück. Man fangirlt die Musik, den Menschen und verfolgt was so um den Mensch geschieht.

Ich hab da vor allem 2 Musiker, die ich schon ewig mag. Rolf Zuckowski, der mich durch alles geführt hat, was ich bisher erlebt habe. Und Ronan Keating. Er begann seine Karriere bei einer Boyband, und mauserte sich schnell zum Solokünstler. Seit seinem ersten Album aus dem Jahr 2000 „Ronan“ kaufe ich mir jede CD. Und obwohl ja mittlerweile mp3 Dateien ganz hoch im Kurs stehen, weg von der guten alten CD, es Spotify und Konsorten gibt, ist er es doch immer wieder wert, das ich mir die CDs kaufe. Auch das neue Album „Time of my life“ ist so ein Kandidat. 12 Songs sind auf dem Album, 42 Minuten Laufzeit, wird das wohl der Soundtrack meines Sommers 2016.

Von den üblichen Liebeslieder, poppigen Songs und dem ein oder anderen Song der so ein bisschen Countryklänge beinhaltet, bietet das Album wirklich eine angenehme Mischung aus Leichtigkeit und gute Laune Songs, aus Trämereien am lauen Sommerabend und tanzbaren Klängen. Alles mit Ronans unverkennbarer, angenehmer Stimme, viel Gitarrenklängen und handfester guter, selbstgemachter Musik, die ganz ohne Synthesizer auskommt. Ich liebe dieses Album. Und wenn ich ganz ehrlich bin, wird es nicht nur mein Sommersoundtrack, der ein oder andere Song geht sicher auch in meinen Lebenssoundtrack ein. Wie „Let me love you“.

Last thing I know you were traveling now
Seeing the world,
Not touching the ground,
I saw you in a photograph
I never said what I needed to say
I left it till late and you slipped away
Some of us don’t go on
There were flames through the roof
You walked in the room
So, let me love you
Now I know what love is for
I don’t need to search no more
I never ever felt so sure
So, let me love you
Should’ve told you long before
Now I know what love is for

 

https://www.youtube.com/watch?v=wCGlfXGSdc8

 

Welche Musik begleitet euch denn diesen Sommer?

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Auftritt | Chor | Lebensgefühl | Sing lauter

„Diesen Kuss der ganzen Welt!“

von am 9. Juli 2016

Heute war Chorprobe. Ich freue mich wirklich, dass ich mich für diesen Chor entschieden habe. Ich gehe darin auf, fordere mich und neben dem Gesangsunterricht ist es eine tolle Möglichkeit etwas aus eigener Kraft zu leisten. Ich betrachte das Singen als Therapiebegleitung um mich mit meinen Rückenschmerzen zu arrangieren und irgendwann trotz der Schmerzen vielleicht wieder stundenweise Arbeiten zu gehen. Ich liebe alles an dieser Herausforderung.
Ich atme in die Schmerzen, muss sie zum Singen zulassen und es lenkt, so paradox das auch klingt, von den Schmerzen ab.

Heute war die letzte Chorprobe vor den Ferien. Und irgendwie war alles anders. Wir sind durch einen anderen Eingang hinein gegangen und während wir eintraten mussten wir unsere Namen nennen, damit wir abgehakt wurden.

Denn irgendwie wurde in ganz Bielefeld demonstriert. Eine rechte Demo „Bielefelder Bürgerwille“ und natürlich dazu eine Gegendemo „Bielefeld stellt sich quer“.

Zunächst gestaltete sich die Porbe ganz normal. Lockern, einsingen, bewegen. Als wir uns dann Stühle holen sollten kam die Ansage, die Theatermitarbeiter treffen sich auf dem Balkon um gegen die rechte Demo zu singen. Und wir als neuer Chor wurden dazu eingeladen mitzumachen. Irgendwie witzig, denn mit einer Dame hatte ich mich vor Beginn der Probe noch darüber unterhalten, dass wir ja gegen die am Rathaus ansingen könnten. Nun bekamen wir die Chance.

Pünktlich als die braune Masse zum Rathaus abbog stellten sich alle Sänger und einige Blechbläser auf den Balkon und sangen in einer endlos Dauerschleife „Freude schöner Götterfunke/Ode an die Freude“

Schilder mit „Diesen Kuss der ganzen Welt“ wurden hochgehalten. Ein Banner mit der Aufschrift „Für Toleranz und Weltoffenheit“ wurde ausgerollt.

Ich sang natürlich, wie alle anderen, aus voller Brust mit. Und obwohl es brütend heiß in der prallen Sonne war erfasste mich eine Gänsehaut. Es war so ergreifend. Wir waren tatsächlich lauter als die rechte Demonstranten. Man spürte eine Art Magie und Stärke auf diesem Balkon. Man fühlte sich gut, man lächelte, wir hielten zusammen. Völlig Fremde, die zufällig im Theater zu dieser Zeit waren, sangen gemeinsam gegen etwas an. Ohne Gewalt trugen wir die Botschaft nach Draußen: „Alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt“. Etwa 30 Minuten, bis die Demonstranten endlich mit ihrer Kundgebung zu Ende waren, sangen wir immer wieder das Lied und hielten das passende Zitat aus Schillers Gedicht „An die Freude“ hoch.

Der erste Auftritt unseres Chors sozusagen.
Ich fand diese Aktion richtig gut, denn genau das will das Chorprojekt „One Voice“ ja zeigen. Wir sind weltoffen, eins in der Musik und gemeinsam klingen wir wie eine Stimme.

Auch ein erster richtiger Auftritt steht schon an.

Am 18. September zum Abrahmefest in Bielefeld.

Religionen, die sich aus dem alten Testament entwickelt haben feiern dieses Fest das 4. Mal. 2011 bekam Bielefeld dafür sogar den Integrationspreis verliehen. Juden, Christen und Muslime, also alle die, die Abraham als „Urvater“ ihrer Religion ansehen, feiern gemeinsame ihren Ursprung des Glaubens. „One Voice“ tritt  zu diesem Anlass am 18. September im „Theater am alten Markt“ auf.
Ich freue mich so sehr darauf. Das ist genau das, was ich machen wollte.

Alle diese Erfahrungen zeigen mir, dass meine Idee „Sing lauter“ einfach goldrichtig ist.

Dazu berichte ich euch bald mehr. Aber im Grunde ist es das, was ich heute erlebt habe. Lauter im Singen sein, als die, die einen Mobben.

Wie ich das starte, weiß ich noch nicht. Wenn ihr Lust auf so ein Projekt habt und mir helfen möchtet, dann meldet euch doch einfach bei mir. Oder postet mir einfach unter diesen Beitrag.

<3

Ich wünsche euch einen tollen Sommer voller Musikgefühl!

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Gesangsunterricht

Sag niemals nie

von am 29. Juni 2016

Der Gesangsunterricht bekommt mir wohl nicht. Anders kann ich mir mein Verhalten nicht erklären. Ich bin ja schon eher die mit den lauten Tönen. Harte Gitarren, rockige Frontfrauen.
Aber Jasmin scheint eine Zauberin zu sein. Oder sie brennt in unserem Unterrichtsraum nicht nur irgendwelche schnöden Kerzen ab. Anders kann ich mir das einfach nicht erklären.
Immer wenn sie Lieder vorschlägt, die ich doch mal probieren könnte, bin ich eigentlich immer skeptisch. Es sind Songs, die ich zwar kenne, aber nie wirklich auf meiner Liste habe. Ich höre sei, sie gehören aber nicht zu den Songs, die ich auf Biegen und Brechen machen will.
Denke ich. So ging es mir mit Adele und Skyfall, aber auch Hello. So ging es mir nun auch mit der Schnulze „A thousand years“ aus dem Twighlight OST von Christina Perri.
Je öfter ich den Song höre, je öfte ich ihn probe, desto besser finde ich ihn. Und ich erwische mich dabei, wie ich ihn einfach gedankenlos vor mich hinsumme.
Wieder einmal beweist sich also, dass keine Musik schlecht ist. Man muss sich auf die Songs einfach nur einlassen und das ganze Leben wird reicher im Klang.
Also ihr Lieben. Schränkt euch nicht nur auf eine Musikrichtung ein, denn je offener ihr seid, desto erfüllter wird euer Leben!

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Auftritt | Pricefield | Rampenlicht

Mutig nach vorne

von am 6. Juni 2016

Gestern hab ich es getan. 

Während ich Sascha in unserem Singer Songwriter Projekt Pricefield eher im Hintergrund und Background unterstützt, allerhöchstens mal ein paar Zeilen gesungen habe, ist es gestern geschehen. Mutig habe ich mich auf die Bühne ins Scheinwerferlicht gestellt.

Natürlich bin ich nicht die größte Sängerin. Vielleicht sitzt auch mal ein Ton nicht so ganz, wo er hingehört, da war auch eine Textzeile weg. Aber ich hatte da Bock drauf. Zu Neudeutsch heißt das Yolo. In einem Lied heißt es:

Ich bin ich werd nie ein anderer sein. Ich bin ich dies ist mein Leben und mir wird keine Stunde je zurück gegeben.

Ich werde mir von keinem verbieten lassen zu singen. Es war nicht schlecht, aber sicher auch nicht perfekt.

Ich hab Leidenschaft in diesen Auftritt gelegt und mein bestes gegeben. Es wurde laut applaudiert und gegrölt.

„I’m Alive“

Ich lebe nur dieses eine mal und ich will in diesem Leben alles machen, was mich erfüllt und was mein Herz mir sagt, ich soll das tun.

Mein Herz sagt, es will wieder auf die Bühne. Ich will singen. Ich will meine Seele singen lassen und mein Lebensgefühl vermitteln. 

Keiner darf mir sagen wer ich bin und was ich darf.

Ich bin Claudia und ich bin Sängerin!

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Chor | Lebensgefühl

Mezzosopran, wenn du nicht weißt, wo du hingehörst

von am 28. Mai 2016

Ein neuer Chor entsteht in Bielefeld. Heute war die erste Probe und ich hatte unheimlich viel Spaß.

Das Chorprojekt „OneVoice,“ unter Leitung von Kerstin Tölle, soll kein klassischer Chor werden. Es soll kulturübergreifend einen Querschnitt durch die Bielefelder Bevölkerung zeigen. Und diese Kulturen sollen sich auch musikalisch wiederfinden. Wir singen also auch italienisch, syrisch, türkisch.

Heute ging es um das erste Beschnuppern, erstes Singen und die Einteilung in die Stimmregister. Wir sollten uns dort hinstellen, wo wir uns stimmlich einordnen würden.

Sopran, Alt, Tenor, Bass.

Da stand ich nun mit meinem Mezzosopran. Singe ich lieber den Sopran oder wage ich mich in den Alt.

Harte Nuss. ich glaube zwar, dass ich auch den Alt bedienen könnte, meiner liebsten Jasmin sei Dank, aber so rein aus meiner Vergangenheit fühle ich mich im Sopran dann doch deutlich wohler. Ich also brav in die Ecke mit den „Sopranos“ und der Chor legte los.

Ich habe es so genossen wieder in einem Chor zu singen. Mit wildfremden Menschen sich zusammenfinden, weil es einfach um die Musik geht. Das klingt jetzt vielleicht megakitschig, aber man hat das Gefühl, dass für den Moment des Singens 102 Herzen (ja, so viele waren tatsächlich bei der ersten Probe) schlagen im gleichen Takt. Musik verbindet einfach ohne Worte. Sprachbarrieren gibt es nicht. Die Musik spricht einfach für sich und jeder hatte ein entspanntes Lächeln im Gesicht. Und unsere Chorleiterin quietschte vor Begeisterung, als der erste Durchgang des Liedes tatsächlich 4-stimmig klappte und es einfach „wundervoll“ für sie klang. Ha, nun hab ich das doppelte Prädikat von „wundervoll“ auf meinem Konto. Ich sollte lobende Worte für schlechte Zeiten auf meinem Haben-Konto sammeln.

Es erfüllte den ganzen Raum und mich. Das kam gerade zur richtigen Zeit. Ich freue mich so sehr auf die nächsten Proben und auf erste Auftritte. Und wer weiß, vielleicht gibt es bald eine kleine Kostprobe auf diesem Blog.

Zum Einstimmen hier mal ein anderer Chor der „The Scat Calypso“ singt.

https://www.youtube.com/watch?v=xe2NMgy8M1s

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Lebensgefühl

Zeit des Abschieds

von am 21. Mai 2016

Wahrscheinlich hört sich der Titel dieses Beitrags schlimmer an, als er im Endeffekt ist. Und in ein paar Wochen, wenn alles überstanden ist, werde ich über meine Gefühle sicher lachen. Aber im Moment ist es ein schwankendes Gefühl. Eine Zeit des Abschieds. Nach drei Jahren ziehen wir aus dieser Wohnung aus, weil wir wollen, weil es das Schicksal uns gewiesen hat, weil es besser ist. Es gibt unzählige Gründe und ich freue mich sehr auf das neue Kapitel. In einem Lied von Rolf Zuckowski aus dem Musical „Der kleine Tag“ singt der kleine Tag so treffend.

„Abschied heißt was Neues kommt,
denn anderswo gibt´s ein Hallo.
Abschied heißt was Neues kommt,
Abschied heißt Hallo!“

Natürlich stimmt dieser Text, aber vor allem in der letzten Wochen ist soviel geschehen, was mich melancholisch werden lässt. Ich räume auf, sortiere aus. Ich schmeiße mein halbes Leben weg. Naja, alte Bücher, kaputte Möbel. meine liebgewonnen Tapeten kommen von der Wand, die doch erst dran geklebt worden. Jetzt kenne ich die Menschen hier, ich mag sie nicht alle, aber sie sind eben vertraut.
Parallel richten wir die neue Wohnung her. Streichen, putzen, wischen, planen. Ich steh zwischen den Stüheln und zwischen den Gefühlen. Und um mich herum Musik. Mal zum Tanzen und Freuen, dann eher zum Weinen. Heute Abend ist es mir eher schwer ums Herz und ich hänge meinen Gedanken nach. In diesen Momenten gehen schwere Lieder sehr gut.

Pur „Wenn sie diesen Tango hört“ hat mich eben erreicht. In einer Karaoke-Einladung. Ich habe es natürlich mitgesungen. Es mag sein, dass es auch daran liegt, dass ich ein wenig angeschlagen bin. Halsschmerzen und der Rücken zickt, aber es hat mir ein Tränchen entlockt. Vor allem die Coverversion von Daniel Wirtz aus der Sendung „Sing meinen Song!“ touched mich sehr. Aufs Wesentliche konzentriert, nur mit wenig Backgroundmusik, wirkt Wirtz als Sänger allein mit seiner Stimme und vor allem seinem Gefühl. Er weiß genau was er singt und das holt den Hörer ab.

Hört euch doch den Song einfach selbst an.

„Wenn sie diesen Tango hört“

Meine Lieblingsstelle

ein ganzes Leben lang zusammen
gelitten, geschuftet, gespart
jetzt wär‘ doch endlich Zeit für mehr
jetzt ist er nicht mehr da


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Chor | Gesangsunterricht | Lebensgefühl

Warum dieser Blog?

von am 17. Mai 2016

Gesangsunterricht, Liedtexte schreiben, komponieren, Singen im Chor, jederzeit Musik, die ich mitnehme. Die Musik trägt mich und macht soviel in meinem Leben aus, nimmt Raum ein und ich investiere Zeit.

Ich bin musikalisch vielseitig. Ich höre, was mich gerade berührt. Von Klassik bis Heavy Metal kann das alles sein. Sprache spielt keine Rolle. Ich muss die Texte nicht verstehen, denn die Melodie erzählt die Geschichte im Song.

Ich möchte euch von meinen Lieblingsliedern berichten. Von den Erlebnissen im Chor, meinen Erfahrungen und Fortschritten aus dem Gesangsunterricht. Ich hoffe ich kann euch mein Musikgefühl vermitteln und eine Saite in euch zum Klingen bringen!

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Gesangsunterricht | Lebensgefühl | Lieblingslied | Punkrock

„I’m alive“ von Becca

von am

Mit einem Gute Laune Punk Rock Song eröffne ich diesen Blog. „I’m alive“ von der eher unbekannteren Sängerin Becca aus Amerika überzeugt durch einen mitreißenden Rhythmus. EGitarren machen das ganze laut und rockig. Ich will hüpfen und tanzen. Dieser Song vermittelt mir Lebensfreude.

Ich Lebe! Egal was geschieht, egal wie Scheiße alles ist. Es hat einen Grund. Ich lebe!

Meine Lieblingszeile im Lied:

Every time I second Guess 
All my friend’s just run away 
When I’m having a bad day 
I would rather stay in bed 
But I know there’s reasons

Das Lied ist auf dem Album „Alive!!“ welches 2008 erschienen ist.

 

Ich erarbeite es mir im Moment im Gesangsunterricht, denn das wird der erste Song sein, den ich allein auf einer Bühne singen werde.

Das Original hört ihr hier!

 

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