Musikgefühl

Der Soundtrack meines Lebens

Wenn Erwachsene mit Puppen spielen ist das oft nicht jugendfrei

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Die ganz große Bühne und die kleinen, leisen Zwischentöne

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Und was trägt ist die Musik

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Höhenflug? Wahnsinn? – I only want to sing

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Auftritt | Pricefield | Rampenlicht

Mutig nach vorne

von am 6. Juni 2016

Gestern hab ich es getan. 

Während ich Sascha in unserem Singer Songwriter Projekt Pricefield eher im Hintergrund und Background unterstützt, allerhöchstens mal ein paar Zeilen gesungen habe, ist es gestern geschehen. Mutig habe ich mich auf die Bühne ins Scheinwerferlicht gestellt.

Natürlich bin ich nicht die größte Sängerin. Vielleicht sitzt auch mal ein Ton nicht so ganz, wo er hingehört, da war auch eine Textzeile weg. Aber ich hatte da Bock drauf. Zu Neudeutsch heißt das Yolo. In einem Lied heißt es:

Ich bin ich werd nie ein anderer sein. Ich bin ich dies ist mein Leben und mir wird keine Stunde je zurück gegeben.

Ich werde mir von keinem verbieten lassen zu singen. Es war nicht schlecht, aber sicher auch nicht perfekt.

Ich hab Leidenschaft in diesen Auftritt gelegt und mein bestes gegeben. Es wurde laut applaudiert und gegrölt.

„I’m Alive“

Ich lebe nur dieses eine mal und ich will in diesem Leben alles machen, was mich erfüllt und was mein Herz mir sagt, ich soll das tun.

Mein Herz sagt, es will wieder auf die Bühne. Ich will singen. Ich will meine Seele singen lassen und mein Lebensgefühl vermitteln. 

Keiner darf mir sagen wer ich bin und was ich darf.

Ich bin Claudia und ich bin Sängerin!

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Chor | Lebensgefühl

Mezzosopran, wenn du nicht weißt, wo du hingehörst

von am 28. Mai 2016

Ein neuer Chor entsteht in Bielefeld. Heute war die erste Probe und ich hatte unheimlich viel Spaß.

Das Chorprojekt „OneVoice,“ unter Leitung von Kerstin Tölle, soll kein klassischer Chor werden. Es soll kulturübergreifend einen Querschnitt durch die Bielefelder Bevölkerung zeigen. Und diese Kulturen sollen sich auch musikalisch wiederfinden. Wir singen also auch italienisch, syrisch, türkisch.

Heute ging es um das erste Beschnuppern, erstes Singen und die Einteilung in die Stimmregister. Wir sollten uns dort hinstellen, wo wir uns stimmlich einordnen würden.

Sopran, Alt, Tenor, Bass.

Da stand ich nun mit meinem Mezzosopran. Singe ich lieber den Sopran oder wage ich mich in den Alt.

Harte Nuss. ich glaube zwar, dass ich auch den Alt bedienen könnte, meiner liebsten Jasmin sei Dank, aber so rein aus meiner Vergangenheit fühle ich mich im Sopran dann doch deutlich wohler. Ich also brav in die Ecke mit den „Sopranos“ und der Chor legte los.

Ich habe es so genossen wieder in einem Chor zu singen. Mit wildfremden Menschen sich zusammenfinden, weil es einfach um die Musik geht. Das klingt jetzt vielleicht megakitschig, aber man hat das Gefühl, dass für den Moment des Singens 102 Herzen (ja, so viele waren tatsächlich bei der ersten Probe) schlagen im gleichen Takt. Musik verbindet einfach ohne Worte. Sprachbarrieren gibt es nicht. Die Musik spricht einfach für sich und jeder hatte ein entspanntes Lächeln im Gesicht. Und unsere Chorleiterin quietschte vor Begeisterung, als der erste Durchgang des Liedes tatsächlich 4-stimmig klappte und es einfach „wundervoll“ für sie klang. Ha, nun hab ich das doppelte Prädikat von „wundervoll“ auf meinem Konto. Ich sollte lobende Worte für schlechte Zeiten auf meinem Haben-Konto sammeln.

Es erfüllte den ganzen Raum und mich. Das kam gerade zur richtigen Zeit. Ich freue mich so sehr auf die nächsten Proben und auf erste Auftritte. Und wer weiß, vielleicht gibt es bald eine kleine Kostprobe auf diesem Blog.

Zum Einstimmen hier mal ein anderer Chor der „The Scat Calypso“ singt.

https://www.youtube.com/watch?v=xe2NMgy8M1s

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Lebensgefühl

Zeit des Abschieds

von am 21. Mai 2016

Wahrscheinlich hört sich der Titel dieses Beitrags schlimmer an, als er im Endeffekt ist. Und in ein paar Wochen, wenn alles überstanden ist, werde ich über meine Gefühle sicher lachen. Aber im Moment ist es ein schwankendes Gefühl. Eine Zeit des Abschieds. Nach drei Jahren ziehen wir aus dieser Wohnung aus, weil wir wollen, weil es das Schicksal uns gewiesen hat, weil es besser ist. Es gibt unzählige Gründe und ich freue mich sehr auf das neue Kapitel. In einem Lied von Rolf Zuckowski aus dem Musical „Der kleine Tag“ singt der kleine Tag so treffend.

„Abschied heißt was Neues kommt,
denn anderswo gibt´s ein Hallo.
Abschied heißt was Neues kommt,
Abschied heißt Hallo!“

Natürlich stimmt dieser Text, aber vor allem in der letzten Wochen ist soviel geschehen, was mich melancholisch werden lässt. Ich räume auf, sortiere aus. Ich schmeiße mein halbes Leben weg. Naja, alte Bücher, kaputte Möbel. meine liebgewonnen Tapeten kommen von der Wand, die doch erst dran geklebt worden. Jetzt kenne ich die Menschen hier, ich mag sie nicht alle, aber sie sind eben vertraut.
Parallel richten wir die neue Wohnung her. Streichen, putzen, wischen, planen. Ich steh zwischen den Stüheln und zwischen den Gefühlen. Und um mich herum Musik. Mal zum Tanzen und Freuen, dann eher zum Weinen. Heute Abend ist es mir eher schwer ums Herz und ich hänge meinen Gedanken nach. In diesen Momenten gehen schwere Lieder sehr gut.

Pur „Wenn sie diesen Tango hört“ hat mich eben erreicht. In einer Karaoke-Einladung. Ich habe es natürlich mitgesungen. Es mag sein, dass es auch daran liegt, dass ich ein wenig angeschlagen bin. Halsschmerzen und der Rücken zickt, aber es hat mir ein Tränchen entlockt. Vor allem die Coverversion von Daniel Wirtz aus der Sendung „Sing meinen Song!“ touched mich sehr. Aufs Wesentliche konzentriert, nur mit wenig Backgroundmusik, wirkt Wirtz als Sänger allein mit seiner Stimme und vor allem seinem Gefühl. Er weiß genau was er singt und das holt den Hörer ab.

Hört euch doch den Song einfach selbst an.

„Wenn sie diesen Tango hört“

Meine Lieblingsstelle

ein ganzes Leben lang zusammen
gelitten, geschuftet, gespart
jetzt wär‘ doch endlich Zeit für mehr
jetzt ist er nicht mehr da


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Chor | Gesangsunterricht | Lebensgefühl

Warum dieser Blog?

von am 17. Mai 2016

Gesangsunterricht, Liedtexte schreiben, komponieren, Singen im Chor, jederzeit Musik, die ich mitnehme. Die Musik trägt mich und macht soviel in meinem Leben aus, nimmt Raum ein und ich investiere Zeit.

Ich bin musikalisch vielseitig. Ich höre, was mich gerade berührt. Von Klassik bis Heavy Metal kann das alles sein. Sprache spielt keine Rolle. Ich muss die Texte nicht verstehen, denn die Melodie erzählt die Geschichte im Song.

Ich möchte euch von meinen Lieblingsliedern berichten. Von den Erlebnissen im Chor, meinen Erfahrungen und Fortschritten aus dem Gesangsunterricht. Ich hoffe ich kann euch mein Musikgefühl vermitteln und eine Saite in euch zum Klingen bringen!

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Gesangsunterricht | Lebensgefühl | Lieblingslied | Punkrock

„I’m alive“ von Becca

von am

Mit einem Gute Laune Punk Rock Song eröffne ich diesen Blog. „I’m alive“ von der eher unbekannteren Sängerin Becca aus Amerika überzeugt durch einen mitreißenden Rhythmus. EGitarren machen das ganze laut und rockig. Ich will hüpfen und tanzen. Dieser Song vermittelt mir Lebensfreude.

Ich Lebe! Egal was geschieht, egal wie Scheiße alles ist. Es hat einen Grund. Ich lebe!

Meine Lieblingszeile im Lied:

Every time I second Guess 
All my friend’s just run away 
When I’m having a bad day 
I would rather stay in bed 
But I know there’s reasons

Das Lied ist auf dem Album „Alive!!“ welches 2008 erschienen ist.

 

Ich erarbeite es mir im Moment im Gesangsunterricht, denn das wird der erste Song sein, den ich allein auf einer Bühne singen werde.

Das Original hört ihr hier!

 

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