Sing lauter | Songwriting

Das erste Lied mit Playback und eingesungen

von am 2. Januar 2018

Es ist sicher weit weg von perfekt, aber es steckt voller Liebe und Emotionen, voller Vermissen und Tränen.

„Colors“

Mein erster eigener Song entstand ungefähr vor einem Jahr. Es war mein Weg, meinen Gefühlen der Trauer einen Ausdruck zu geben. Nur so konnte ich das alles ertragen. Bis heute.
Mir hilft die Musik bis heute. Alles was ich nicht sagen kann, das singe ich mit meinen Worten und meinen Melodien.

Deswegen bin ich stolz auf „Colors“. Und auf alles, was ich musikalisch bisher geschafft habe. Mama? Dieses Lied ist für dich und mich. Ich bin endlich eine Songwriterin. Und das tut so gut. Und alle die sagen, dass das nicht geht…. die sind mir egal. Denn das ist es, was ich brauche, um mich wohl zu fühlen. Wenn euch der Song gefällt, er euch abholt oder euch aus der Seele spricht, weil ihr auch so einen Menschen vermisst, dann lasst es mich gerne wissen.

Und an alle Kritiker: I don´t give a fuck about you!


 

 

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Chor | Gesangsunterricht | Lebensgefühl | Songwriting

Die Musik nahm viel mit sich mit, und gab mir viel zurück.

von am 10. Dezember 2017

Das Jahr ist fast rum. Ein Jahr voller Höhen und Tiefen. Gefühlt waren es mehr Tiefen als Höhen, aber wenn ich mich hinsetze, so wie jetzt, und mal drüber nachdenke, dann war es trotz aller Trauer, aller Niederschläge und Hiobsbotschaften doch ganz schön.

Und das habe ich meinem Musikgefühl zu verdanken, denn ohne dieses hätte ich diese letzten 12 Monate nur schwerlich ertragen.

Alles, was ich musikalisch dieses Jahr gemacht habe, dass war für mich mehr als nur bloßes Singen. Es war Therapie, es war Durchhalten, Festhalten, Loslassen, Zulassen und vor allen Dingen mich den Sachen stellen, die mich in den letzten Monaten so sehr aus der Bahn geworfen haben.

Ich habe es gebraucht, Texte wie eine Irre zu büffeln, bis sie einfach im Kopf saßen. Das beruhigte mich. Und immer, wenn mal wieder eine Panikattacke anklopfte, dann habe ich meine Lieder gesungen.

Panik, natürlich hat sie nichts mit Musik zu tun. Oder vielleicht auch doch. Denn für mich ist die Musik die beste Therapie.

Früher habe ich es als Herausforderung für den Rücken gesehen. Schmerzen aushalten, trotz den Schmerzen noch irgendwas machen können. In den letzten 12 Monaten ist die Musik viel mehr geworden. Ich singe mein Herzrasen weg, meine Angst. Ich brauche das, um nicht die Bodenhaftung zu verlieren.

Und natürlich weckt es meinen Ehrgeiz. Ich war schon immer ehrgeizig. Und vor allem dieses Jahr habe ich geübt und an mir gearbeitet.

Ich möchte mal behaupten, dass ich im Gesangsunterricht die größten Fortschritte gemacht habe, seit ich mit Jasmin begonnen habe. Das erfüllt mich mit Stolz und es tut einfach nur gut.

Ich möchte nächstes Jahr noch mehr arbeiten und üben.

Ich habe dieses Jahr so viele tolle Sachen erlebt. Das Chorwochenende mit den besten Choruschis und Chorklausis der Welt. Mit neuen Liedern und dem Gefühl, ich bin genau dort, wo ich sein will. Seit langem wurde mir bewusst, was mir das bedeutet. Wenn es die Musik, den Chor, die Kerstin, die Jasmin nicht geben würde in meinem Leben, dann hätte ich diese Jahr voll Trauer, voller Ängste in mir und dem ganzen lebendigen Wahnsinn nicht geschafft. Das alles war mir Halt, Hafen, Anker und erfüllte mich.

Ich bin so dankbar, für alles, was ich erleben durfte.

Der neue Probenraum und 12 eigene Songs, singen beim Theaterfest, Lieder, die ich ohne Jasmin nie gesungen hätte, ein Kopf voll mit Tieren, denn diese beiden Sangesfrauen reden mir ein in meinem Schädel sitzen Affen, Hunde, Pferde, Wale und in meinem Hals sitzt das Küken.
Ich durfte auf einer eisernen Hochzeit singen. Habe meine Bruststimme erweitert aber bin auch viel lockerer in den hohen Sopranstimmen. Habe zu dem Buchstaben U gemerkt, dass der Stress löst, habe bei Country Roads geheult, weil ich spürte, wie wichtig mir das alles ist. Es nahm soviel mit, die Musik, aber gabe mir auch so viel.

Mit der Musik sind meine Probleme nicht weg. Die Panik ist weiter da. Der Rücken und das Bein zicken nach wie vor. Aber mit Musik kann ich so viel besser damit umgehen.

Kerstin und Jasmin geben mir den Rahmen, ich bin nicht allein und sie treiben mich immer wieder an, alles von mir zu geben.

Sie wissen es nicht, aber….

Vielleicht habe ich

„Engel ohne Flügel“

auch nur für sie komponiert.

Ja, auch das hat ein Jahr am Limit aus mir gemacht. Eine Songwriterin. Und nur, weil ich so viele wunderbare Menschen um mich rum habe, die mein Leben mit Musik bereichern.

Und da ist nichts unmöglich. Da singe ich Hansi Hinterseer mit Jasmin und Jon Bon Jovi im Chor. Und wenn das alles nicht unmöglich ist, dann darf ich auch weiter drauf hoffen, dass meine Angst bald wieder verschwindet!

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Chor | Gesangsunterricht | Lebensgefühl | Sing lauter | Songwriting

Und was trägt ist die Musik

von am 12. Juni 2017

Hier ist es still, aber ich bin es nicht. Ich singe. Ich bleib am Ball.

Und das in jedem Bereich. Ich splitte einfach mal und berichte.
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Der Proberaum kostet zwar Geld, aber es war genau das richtige, um mit unseren Songs voranzukommen. Wir schreiben Texte, probieren rum und testen aus. Alle Texte kommen tief aus meiner Seele. Alles, was ich nicht sagen kann, das singe ich. Und es tut gut. So entstand zum Beispiel die letzten Wochen ein Song für meine Nichten Ella und Lara. „When you smile with your Heart“

Einer von 10 fertigen Songs. 2 entstehen noch. Und dann? Ein Album zum Download? Wer weiß?

Chor 

 

Der Chor, meine Heimat, meine Wohlfühlzone und Rückzugsort. Wir arbeiten Songs für das Sommerfest im Theater aus. Sogar französisch wird dabei sein. Ich arbeite an mir. Und es erdet mich. Eine Aufgabe zu haben, die ich trotz Behinderung erfüllen kann. Und dank der wundervollen Chorleiterin Kerstin kommt regelmäßig Sonnenschein in mein Leben, einfach, weil sie ist wie sie ist. Man sollte sie auf Rezept verschreiben können.

Ich bin im Sopran so etwas wie die „Taktangeberin“ und nach einem Jahr hab ich endlich ein paar Menschen mit denen ich rede. Ihr wisst, ich tu mir schwer.

Und auch wenn das mit dem Tanzen und dem Stehen nicht klappt, wegen Bein und Rücken, weiß ich, es lohnt sich alles.
„wenn man in dein strahlendes Gesicht sieht, dann ist es so, als würdest du tanzen“
Kerstin ist einfach zauberhaft.

Gesangsunterricht 

Da ich nicht mit mir zufrieden war, hat mein Welpe eben seine erste Lektion gelernt 😂 #vocaltraining

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Jasmin, die beste die es gibt. Sie war in den letzten  Wochen die, die mich wohl am besten verstanden hat. Ohne das ich auch nur ein Wort gesagt habe. Zufall oder Wissen? Gute Menschenkenntnis oder einfach nur Glück? Keine Ahnung. Aber Jasmin hat stets das richtige Rezept, in jeder Lebenslage, einfach durch die Musik. Und das motiviert total immer besser zu werden.

Ella Fitzgerald hab ich abgeschlossen, im Moment erarbeite ich mir in meiner Bruststimme Tina Dico.

Musik


Und ansonsten höre ich viel Musik. Denn Musik ist und bleibt weiterhin mein Lebensweg Begleiter. Für jede Situation. Im Moment höre ich wieder viel Rolf Zuckowski aber auch Wincent Weiss. Denn da müsste einfach immer und überall Musik sein.

#InstaSmule #Smule #Sing #Karaoke #Musiksein

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Gesangsunterricht | Songwriting

Höhenflug? Wahnsinn? – I only want to sing

von am 16. Februar 2017

Whaaaaaaaaaa, ahhhhhhhhhhhhhhh, ahhhhhhhhhhhhh.

Der Song für meine Mama entstand ja eher so durch Zufall. Weil meine Gesangslehrerin meinte, ich solle das versuchen. Meinen Gedanken eine Melodie geben.
Das gefiel mir gut, das machte irgendwas mit mir. Zu Hause nahm ich also die Gitarre in die Hand, schrabbelte die paar Akkorde ungelenkig und ohne jedes Rhythmusgefühl vor mich hin. Und es entstand ein neuer Refrain zu einem Text, der schon mindestens 2 Jahre alt ist. An dem übrigens auch Jasmin und die ambulante Schmerztherapie Schuld tragen. Es ging um Akzeptanz und zulassen. Jasmin wollte, dass ich die Töne zulasse, die Schmerztherapie wollte, dass ich meine Ängste und Schmerzen zulasse. Entstanden war ein Text über mich und wie ich das alles zulassen soll, wenn ich doch Angst davor habe.

Zwei Jahre später waren viele Passagen noch immer gut. Der Refrain wurde zur Bridge, eine Strophe blieb und wurde um 2 Zeilen erweitert, eine 2 Strophe und ein C Teil schrieben Sascha und ich gemeinsam.
Einen neuen Refrain mit meiner Melodie war der Grundstock, das andere kam von selbst.

Und daran arbeite ich gerade. An meinem Song. Ihr wollt wissen, wer ich bin? Dann hört euch den Song an und ihr versteht vielleicht wer ich bin. Der Song ist eine Demo bisher. Es wird noch gebastelt und probiert. Jasmin erarbeit mit mir den Gesang und Sascha zimmert mir nach und nach ein Playback zusammen. Leider nur am PC, aber ich habe keine Band, die ich fragen könnte.

Ich bin glücklich und stolz. Ich hätte nie gedacht, dass ich das kann.
Ich steck da jetzt alles rein was ich habe. Endlich bin ich das Original, und keiner kann mir sagen, du klingst aber nicht wie die oder der. Nein, wollte ich nie, will ich in Zukunft nicht. Ich will meine Musik machen. I only want to sing. Ich mach mir den Soundtrack meines Lebens

 

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