Gesangsunterricht | Lieblingslied | Sing lauter

Klassiker, Anker und mein Weg

von am 28. Januar 2017

Musik, mein Anker, mein Halt, meine Erdung, meine Begleitung auf dem Weg der Trauerarbeit.

Musik und das Gefühl für Musik war mir ja schon immer sehr wichtig. Was ich mit Worten nicht ausdrücken konnte, das ging dann über die Musik.

Ich singe gegen das Herzrasen, ich singe gegen schlechte Gedanken, ich singe um meinen Gefühlen ausdrück zu geben, über die Melodie, über den Text. Und ich lenke mich so ab.

Im Gesangsunterricht gehe ich neue Wege. Die großen Singer Songwriterinnen der Geschichte. Beginnen tu ich mit Joni Mitchell und ich glaube, die Titel Auswahl ist nicht verwunderlich. Der Text von „Both sides now“ spricht mir voll aus der Seele und passt wie die Faus aufs Auge. Er sagt einfach alles, was ich gerade erlebe, jede einzelne Zeile.

 

 

Lyrics

Rows and floes of angel hair
And ice cream castles in the air
And feather canyons everywhere
I’ve looked at clouds that way

But now they only block the sun
They rain and snow on everyone
So many things I would have done
But clouds got in my way

I’ve looked at clouds from both sides now
From up and down, and still somehow
It’s cloud illusions I recall
I really don’t know clouds at all

Moons and Junes and Ferris wheels
The dizzy dancing way you feel
As every fairy tale comes real
I’ve looked at love that way

But now it’s just another show
You leave ‚em laughing when you go
And if you care, don’t let them know
Don’t give yourself away

I’ve looked at love from both sides now
From give and take, and still somehow
It’s love’s illusions I recall
I really don’t know love at all

Tears and fears and feeling proud
To say „I love you“ right out loud
Dreams and schemes and circus crowds
I’ve looked at life that way

But now old friends are acting strange
They shake their heads, they say I’ve changed
Well something’s lost, but something’s gained
In living every day

I’ve looked at life from both sides now
From win and lose and still somehow
It’s life’s illusions I recall
I really don’t know life at all

I’ve looked at life from both sides now
From up and down and still somehow
It’s life’s illusions I recall
I really don’t know life at all

Drei Wochen begleitet mich der Song nun schon und er berührt mich tief in der Seele. Und noch etwas erfüllt mich. Die Einfachheit, nur Gitarre und Gesang. Und mir ist bewusst geworden, so möchte ich Musik am liebsten machen. Aus tiefster Seele, mit ganzem Herzen, pur, unverfälscht, als Momentaufnahme. Mit Gitarre oder Piano begleitet.

Gesagt getan. Ich habe nun meine Rubrik Sofakonzert ins Leben gerufen. Ich versuche nun jeden Donnerstag ein Lied, welches gerade auf meinem Weg mit mir geht, mit Sascha an der Gitarre ganz pur zu singen.

Vier Lieder sind es tatsächlich schon. Hört doch mal rein, aber denkt dran, es geht mir nicht um Perfektion, sondern um meine Seele, die mit dem Gefühlschaos umgehen muss und mit Musik am besten aufräumen kann.

 

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Gesangsbergleichsproben | Lieblingslied

Ein weiteres Jahr

von am 8. November 2016

Vor einem Jahr nahm ich einen Disneysong auf. Auf Deutsch. Aus dem „Glöckner“ OST. „Gott deine Kinder“ in der Musical Version.

Hier mal die Aufnahme.

 

Vor ein paar Tagen kam mir der Song wieder in den Kopf und ich habe die Version von Bette Midler gehört. Der englische Text ist so schön, dass ich den, obwohl ich Englisch jetzt nicht so gerne von mir gesungen höre, einfach nochmal gesungen habe.

Und es klingt so anders, weicher, voller, entspannter.

Oder wie findet ihr das? Lass mir doch einfach mal eure Meinung da.

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Chor | Gesangsunterricht | Lieblingslied | Sing lauter

Neue Herausforderungen

von am 5. Oktober 2016

Wenn Jasmin mit neuen Songs kommt, die ich unbedingt doch mal singen sollte, dann muss ich doch immer Schlucken.
Adele? Idina Menzel? Puh, harte Nüsse. Und immer die Frage. Kann ich das? Und dann die Antwort von Jasmin:
„Willst du es können? Dann kannst du es auch!“

Und bisher hatte sie recht. Sogar Yvonne Catterfelds jazziger Song „Soviel mehr als Liebe“ klingt so, wie ich es von mir nie erwartet hätte. Vor sechs Wochen saß ich noch beim Gesangsunterricht und behauptet selbst:
„Das kann ich nicht!“

Und ich habe Bullshit gelabert. Ich kann es. Endlich haben meine Chorkopfstimme und meine Bruststimme zueinander gefunden. Ganz plötzlich. Ich wusste ja, die Kopfstimme funktioniuert schön im Chor. Bestätigung bekam ich dafür in den letzten Wochen genug. Meine Bruststimme habe ich in den letzten Monaten kennegelernt und ich liebe diese volle, runde Stimme. Nur der Übergang in der Mischstimme war immer sehr hart und abgehackt. Dank Mi li li, nü si nü und nu no na ne ni i i i i wird dieser Übergang fließend und eröffnet mir ganz viele neue Möglichkeiten.
„Let it go“ klingt ungewohnt neu für mich, wenn ich den jetzt singe, bei Adele mache ich mir selbst Gänsehaut und die Catterfeld (sagt es aber keinem weiter) mag ich sehr.

Die Catterfeld ist noch nicht abgeschlossen. In drei Wochen geht es damit weiter. Im Chor singen wir jetzt „Let me entertain you“ von Robbi Williams und auch dieses, was vorher unmöglich schien, funktioniert jetzt.

Und auch ich habe mir eine Herausforderung gestellt.

„Defying Gravity“ aus dem Wicked Musical. Das kenne ich noch nicht so lange, aber es scheint machbarer als die Menzel mit „Let it go“ zu sein.
Und wenn mir jemand anders als ich sagt: „Das kannst du nicht!“, dann werde ich ja zur weiblichen Marty McFly!

Und der eine Satz stimmt wie die Faust aufs Auge:

Ich bin es so Leid mir von anderen sagen zu lassen, was ich kann! Ich kann und ich werde alles versuchen, was ich für wichtig und richtig halte! Das mag arrogant und eingebildet klingen, aber soll ich euch allen was sagen? Solange es mich und mein Leben erfüllt und reicher macht, könnt ihr mich mal gehörig am Arsch lecken.

Sorry, für die harten Worte, aber:

„I’m through with playing by
The rules of someone else’s game“

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Fangirl | Lieblingslied

Ein Künstler, der mich schon lange begleitet

von am 14. Juli 2016

Kennt ihr das auch? Wenn man mal einen Musiker in sein Herz geschlossen hat, weil man die Art der Musik mag, weil die Stimme irgendwie was besonderes hat, weil man besondere Momente mit dem Künstler verbindet, weil die Musik einfach immer wiederkehrt, weil es immer einen passenden Song gibt, der zu einer Lebenslage passt, dann kehrt man immer wieder zu diesem Künstler zurück. Man fangirlt die Musik, den Menschen und verfolgt was so um den Mensch geschieht.

Ich hab da vor allem 2 Musiker, die ich schon ewig mag. Rolf Zuckowski, der mich durch alles geführt hat, was ich bisher erlebt habe. Und Ronan Keating. Er begann seine Karriere bei einer Boyband, und mauserte sich schnell zum Solokünstler. Seit seinem ersten Album aus dem Jahr 2000 „Ronan“ kaufe ich mir jede CD. Und obwohl ja mittlerweile mp3 Dateien ganz hoch im Kurs stehen, weg von der guten alten CD, es Spotify und Konsorten gibt, ist er es doch immer wieder wert, das ich mir die CDs kaufe. Auch das neue Album „Time of my life“ ist so ein Kandidat. 12 Songs sind auf dem Album, 42 Minuten Laufzeit, wird das wohl der Soundtrack meines Sommers 2016.

Von den üblichen Liebeslieder, poppigen Songs und dem ein oder anderen Song der so ein bisschen Countryklänge beinhaltet, bietet das Album wirklich eine angenehme Mischung aus Leichtigkeit und gute Laune Songs, aus Trämereien am lauen Sommerabend und tanzbaren Klängen. Alles mit Ronans unverkennbarer, angenehmer Stimme, viel Gitarrenklängen und handfester guter, selbstgemachter Musik, die ganz ohne Synthesizer auskommt. Ich liebe dieses Album. Und wenn ich ganz ehrlich bin, wird es nicht nur mein Sommersoundtrack, der ein oder andere Song geht sicher auch in meinen Lebenssoundtrack ein. Wie „Let me love you“.

Last thing I know you were traveling now
Seeing the world,
Not touching the ground,
I saw you in a photograph
I never said what I needed to say
I left it till late and you slipped away
Some of us don’t go on
There were flames through the roof
You walked in the room
So, let me love you
Now I know what love is for
I don’t need to search no more
I never ever felt so sure
So, let me love you
Should’ve told you long before
Now I know what love is for

 

https://www.youtube.com/watch?v=wCGlfXGSdc8

 

Welche Musik begleitet euch denn diesen Sommer?

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Gesangsunterricht | Lebensgefühl | Lieblingslied | Punkrock

„I’m alive“ von Becca

von am 17. Mai 2016

Mit einem Gute Laune Punk Rock Song eröffne ich diesen Blog. „I’m alive“ von der eher unbekannteren Sängerin Becca aus Amerika überzeugt durch einen mitreißenden Rhythmus. EGitarren machen das ganze laut und rockig. Ich will hüpfen und tanzen. Dieser Song vermittelt mir Lebensfreude.

Ich Lebe! Egal was geschieht, egal wie Scheiße alles ist. Es hat einen Grund. Ich lebe!

Meine Lieblingszeile im Lied:

Every time I second Guess 
All my friend’s just run away 
When I’m having a bad day 
I would rather stay in bed 
But I know there’s reasons

Das Lied ist auf dem Album „Alive!!“ welches 2008 erschienen ist.

 

Ich erarbeite es mir im Moment im Gesangsunterricht, denn das wird der erste Song sein, den ich allein auf einer Bühne singen werde.

Das Original hört ihr hier!

 

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