Chor | Gesangsunterricht | Lebensgefühl | Sing lauter | Songwriting

Und was trägt ist die Musik

von am 12. Juni 2017

Hier ist es still, aber ich bin es nicht. Ich singe. Ich bleib am Ball.

Und das in jedem Bereich. Ich splitte einfach mal und berichte.
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Der Proberaum kostet zwar Geld, aber es war genau das richtige, um mit unseren Songs voranzukommen. Wir schreiben Texte, probieren rum und testen aus. Alle Texte kommen tief aus meiner Seele. Alles, was ich nicht sagen kann, das singe ich. Und es tut gut. So entstand zum Beispiel die letzten Wochen ein Song für meine Nichten Ella und Lara. „When you smile with your Heart“

Einer von 10 fertigen Songs. 2 entstehen noch. Und dann? Ein Album zum Download? Wer weiß?

Chor 

 

Der Chor, meine Heimat, meine Wohlfühlzone und Rückzugsort. Wir arbeiten Songs für das Sommerfest im Theater aus. Sogar französisch wird dabei sein. Ich arbeite an mir. Und es erdet mich. Eine Aufgabe zu haben, die ich trotz Behinderung erfüllen kann. Und dank der wundervollen Chorleiterin Kerstin kommt regelmäßig Sonnenschein in mein Leben, einfach, weil sie ist wie sie ist. Man sollte sie auf Rezept verschreiben können.

Ich bin im Sopran so etwas wie die „Taktangeberin“ und nach einem Jahr hab ich endlich ein paar Menschen mit denen ich rede. Ihr wisst, ich tu mir schwer.

Und auch wenn das mit dem Tanzen und dem Stehen nicht klappt, wegen Bein und Rücken, weiß ich, es lohnt sich alles.
„wenn man in dein strahlendes Gesicht sieht, dann ist es so, als würdest du tanzen“
Kerstin ist einfach zauberhaft.

Gesangsunterricht 

Da ich nicht mit mir zufrieden war, hat mein Welpe eben seine erste Lektion gelernt 😂 #vocaltraining

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Jasmin, die beste die es gibt. Sie war in den letzten  Wochen die, die mich wohl am besten verstanden hat. Ohne das ich auch nur ein Wort gesagt habe. Zufall oder Wissen? Gute Menschenkenntnis oder einfach nur Glück? Keine Ahnung. Aber Jasmin hat stets das richtige Rezept, in jeder Lebenslage, einfach durch die Musik. Und das motiviert total immer besser zu werden.

Ella Fitzgerald hab ich abgeschlossen, im Moment erarbeite ich mir in meiner Bruststimme Tina Dico.

Musik


Und ansonsten höre ich viel Musik. Denn Musik ist und bleibt weiterhin mein Lebensweg Begleiter. Für jede Situation. Im Moment höre ich wieder viel Rolf Zuckowski aber auch Wincent Weiss. Denn da müsste einfach immer und überall Musik sein.

#InstaSmule #Smule #Sing #Karaoke #Musiksein

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Auftritt | Chor | Lebensgefühl | Sing lauter

Ein Gefühlschaos und Musik

von am 31. Dezember 2016

Weihnachten, eine Zeit voller Musik. Ich habe gesungen, wie in meinem ganzen Leben noch nicht und habe festgestellt: Musikgefühl gibt es. Einmal channeled Musik Gefühle. Und Gefühle suchen sich ihre Musik.

Der 12.12.2016. Was ein beschissenes Datum. Meine Mama ist gestorben. Friedlich, still und in Ruhe. Sie fiel in Ohnmacht, das Herz blieb stehen und sie kam nicht mehr zurück. Dankbarer und Versöhnlicher kann der Tod ja einfach nicht kommen, oder?

Ich steckte gerade in den Vorbereitungen zum Weihnachtachtsauftritt des Chors. Ich probte für den Gesangstunterricht „Fields of Gold“ und in meinen Gefühlen brach das Chaos aus.

„Fields of Gold“ bekam nun eine tieferen Sinn und es wird mir wahrscheinlich schwer fallen, es je wieder zu singen. Den Gesangsunterricht brauchte ich nach dem Tod meiner Mama jedoch, so dass ich mit Jasmin nochmals an den Song ging…. All meine Gefühle flossen in den Song… Und er klang wie er klingen sollten. Und es war das schwerste, was ich je getan habe. Gefühle zulassen. Das geht nach wie vor nur durch den Katalysator Musik.

Und ein paar Tage später war der Chorauftritt. „Wenn ich ein Glöcklein wär“. Ein Ave Maria, auf das sich meine Mama so sehr gefreut hat. Es war mir so wichtig es durchzuziehen, gleichzeitig wusste ich jedoch, das würde nicht einfach werden. In den Proben war ich den Tränen nahe, aber beim Auftritt schmetterte ich mein Ave Maria in den Weihnachtshimmel, dass sie sicher stolz auf mich war.

Nach dem Auftritt jedoch, da brachen alle Dämme, ich musste weinen. Da blieb nur nich ein Danke an meine Chorleiterin sagen und sich schnell aus dem Staub zu machen. Das Gefühlschaos von Stolz bis unendlicher Traurigkeit war nicht auszuhalten!

Und wie geht es nun weiter?

Ich mache weiter. Ich freue mich nach drei harten Wochen auf ein wenig Normalität in meinm Leben.

In der 2. Januar Woche geht alles wieder los. Ich sehe Jasmin, ich sehe Kerstin und ich singe weiter. Es braucht einfach von mir mehr Gefühl, damit es gut wird. Vielleicht hat Mama mir das nun beigebracht… Wer weiß, vielleicht kann ich das nun ein wenig mehr zulassen, damit ich sie oben auf der Wolke stolz machen kann und sie lächelnd zu mir runterblickt.

In den letzten Tagen hab ich ein Album gefunden, was mich musikalisches begleitet im Jahreswechsel. Lebenssoundtrack ist so wichtig. Christina Stürmers Album Seite an Seite.

Das alles habe ich vielleicht mit meiner Mama gemacht. Aber sie bleibt an meiner Seite und diese Verbundeheit kann ich musikalisch ausdrücken. Denn Reden war noch nie meine Stärke.

Geht ihr mit mir diesen Weg? Lasst es mich wissen, denn Seite an Seite ist viel schöner als allein.

Mit dem Chor, mit Kerstin, mit Jasmin gehe ich weiter, Seite an Seite. Weil mit Musik alles besser geht und einen trägt.
Denn wenn Wörter nichts mehr sagen, dann sagt Musik einfach alles!

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Gesangsunterricht | Lebensgefühl

Die Sache mit der Kritik

von am 10. November 2016

Nachdem ich mich ja über meinen Fortschritt bei dem Disneysong so gefreut habe, der sicher durch zuviel denken noch immer nicht perfekt ist, habe ich gestern ne ordentliche Klatsche für das Lied erhalten.

Ich weiß nicht, ob ich es „Freundeskreis“ nennen kann, wahrscheinlich eher Bekanntenkreis.

Unter einen Schnipsel, der genauso klang, wie ich das wollte und beabsichtigt habe wurde drunter geschrieben:

„Das ist nicht mein Fall. Viel zu technisch. Zu wenig Gefühl. Vielleicht bin ich zu überkritisch mit dem Lied.“

Zu wenig Gefühl? Zuviel Technik? Ich weiß ja nicht was ich jetzt davon halten soll. Zumindest hört man Technik, darauf kann ich in jedem Fall stolz sein. Der nächste Schritt vom Meister, den ich erklommen habe. Und das mit dem Gefühl, daran arbeite ich. 

Es gibt halt Menschen, denen wird alles in die Wiege gelegt. Das finde ich bewundernswert. Und dann gibt es solche wie mich. Die müssen hart arbeiten, sich immer wieder fördern und es dauert, bis die ersten Schritte erkennbar sind.

Ich finde, ich hab schon viel gelernt, ich kann ganz oft beim Singen schon meinen Kopf ausstellen, aber eben noch nicht immer. So dass man mein ratterndes Gehirn hört.

Ich weiß gar nicht, warum mich diese Kritik so sehr getroffen hat. Dass dieses Lied sicher schon von anderen besser gesungen wurde, dies steht außer Frage. Aber mir geht es auch nicht um das Besser sein, sondern darum, mich herauszufordern und besser zu werden. Und das habe ohne Zweifel geschafft. Ich komm besser in die Höhen, ich hab mir Volumen erarbeitet.

Ich will jetzt auch keine Entschuldigungen suchen, warum da „zu wenig Gefühl“ angeblich drin ist. Das war das, was ich auf meinem heutigen Stand leisten kann. Das will ich dokumentieren. Nicht mehr, nicht weniger!

Meine liebste Jasmin sagte gestern.

„Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“
Recht hat sie. 

Wahrscheinlich trifft mich diese Kritik, weil ich dachte, dieser Mensch weiß, warum ich singe, was meine Idee dahinter ist.
Ihr Lieben, ich will euch keine Bühnenplätze auf Cons klauen. Aber ich möchte singen, was ich mag und was mich gerade ausdrückt. Und wenn das aber „euer“ Lied ist und ich euch das nicht gut genug singe? Dann ist das für euch so. Ich jedoch mag es, ich bin in dem Moment stolz auf mich und das was ich mit harter Arbeit geschafft habe. 

Ich will einfach nur besser sein, als ich gestern noch war, ich will nicht „das Ding“ von irgendwem sein, ich will in erster Linie mein Ding sein. Und wenn das meine „Freunde“ nicht wissen, dann brauch ich sie nicht als „Freunde“.

Kritik nehme ich gerne an, sonst werde ich nicht besser. Aber gerade von den Menschen, die mich begleiten, die ich irgendwie zu Freunden zähle, erwarte ich Kritik auf einem anderen Level. Die sollten sich vielleicht mal mit dem, was ich tu auseinandersetzen? Ein wenig Interesse. Warum singt dieser Mensch, was ist die Absicht und was das Ziel. Ich dachte das von diesem Menschen…. Aber das tut er wohl doch nicht. 

Es geht nicht um mich als fertige Sängerin, sondern es geht um meinen Weg, eine für mich gute Sängerin zu werden!
​​
​Mein Statement dazu. Ich weiß, was ich kann und weiß ebenfalls, was davon gut ist und was nicht. 

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Auftritt | Chor | Lebensgefühl | Sing lauter

„Diesen Kuss der ganzen Welt!“

von am 9. Juli 2016

Heute war Chorprobe. Ich freue mich wirklich, dass ich mich für diesen Chor entschieden habe. Ich gehe darin auf, fordere mich und neben dem Gesangsunterricht ist es eine tolle Möglichkeit etwas aus eigener Kraft zu leisten. Ich betrachte das Singen als Therapiebegleitung um mich mit meinen Rückenschmerzen zu arrangieren und irgendwann trotz der Schmerzen vielleicht wieder stundenweise Arbeiten zu gehen. Ich liebe alles an dieser Herausforderung.
Ich atme in die Schmerzen, muss sie zum Singen zulassen und es lenkt, so paradox das auch klingt, von den Schmerzen ab.

Heute war die letzte Chorprobe vor den Ferien. Und irgendwie war alles anders. Wir sind durch einen anderen Eingang hinein gegangen und während wir eintraten mussten wir unsere Namen nennen, damit wir abgehakt wurden.

Denn irgendwie wurde in ganz Bielefeld demonstriert. Eine rechte Demo „Bielefelder Bürgerwille“ und natürlich dazu eine Gegendemo „Bielefeld stellt sich quer“.

Zunächst gestaltete sich die Porbe ganz normal. Lockern, einsingen, bewegen. Als wir uns dann Stühle holen sollten kam die Ansage, die Theatermitarbeiter treffen sich auf dem Balkon um gegen die rechte Demo zu singen. Und wir als neuer Chor wurden dazu eingeladen mitzumachen. Irgendwie witzig, denn mit einer Dame hatte ich mich vor Beginn der Probe noch darüber unterhalten, dass wir ja gegen die am Rathaus ansingen könnten. Nun bekamen wir die Chance.

Pünktlich als die braune Masse zum Rathaus abbog stellten sich alle Sänger und einige Blechbläser auf den Balkon und sangen in einer endlos Dauerschleife „Freude schöner Götterfunke/Ode an die Freude“

Schilder mit „Diesen Kuss der ganzen Welt“ wurden hochgehalten. Ein Banner mit der Aufschrift „Für Toleranz und Weltoffenheit“ wurde ausgerollt.

Ich sang natürlich, wie alle anderen, aus voller Brust mit. Und obwohl es brütend heiß in der prallen Sonne war erfasste mich eine Gänsehaut. Es war so ergreifend. Wir waren tatsächlich lauter als die rechte Demonstranten. Man spürte eine Art Magie und Stärke auf diesem Balkon. Man fühlte sich gut, man lächelte, wir hielten zusammen. Völlig Fremde, die zufällig im Theater zu dieser Zeit waren, sangen gemeinsam gegen etwas an. Ohne Gewalt trugen wir die Botschaft nach Draußen: „Alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt“. Etwa 30 Minuten, bis die Demonstranten endlich mit ihrer Kundgebung zu Ende waren, sangen wir immer wieder das Lied und hielten das passende Zitat aus Schillers Gedicht „An die Freude“ hoch.

Der erste Auftritt unseres Chors sozusagen.
Ich fand diese Aktion richtig gut, denn genau das will das Chorprojekt „One Voice“ ja zeigen. Wir sind weltoffen, eins in der Musik und gemeinsam klingen wir wie eine Stimme.

Auch ein erster richtiger Auftritt steht schon an.

Am 18. September zum Abrahmefest in Bielefeld.

Religionen, die sich aus dem alten Testament entwickelt haben feiern dieses Fest das 4. Mal. 2011 bekam Bielefeld dafür sogar den Integrationspreis verliehen. Juden, Christen und Muslime, also alle die, die Abraham als „Urvater“ ihrer Religion ansehen, feiern gemeinsame ihren Ursprung des Glaubens. „One Voice“ tritt  zu diesem Anlass am 18. September im „Theater am alten Markt“ auf.
Ich freue mich so sehr darauf. Das ist genau das, was ich machen wollte.

Alle diese Erfahrungen zeigen mir, dass meine Idee „Sing lauter“ einfach goldrichtig ist.

Dazu berichte ich euch bald mehr. Aber im Grunde ist es das, was ich heute erlebt habe. Lauter im Singen sein, als die, die einen Mobben.

Wie ich das starte, weiß ich noch nicht. Wenn ihr Lust auf so ein Projekt habt und mir helfen möchtet, dann meldet euch doch einfach bei mir. Oder postet mir einfach unter diesen Beitrag.

<3

Ich wünsche euch einen tollen Sommer voller Musikgefühl!

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Chor | Lebensgefühl

Mezzosopran, wenn du nicht weißt, wo du hingehörst

von am 28. Mai 2016

Ein neuer Chor entsteht in Bielefeld. Heute war die erste Probe und ich hatte unheimlich viel Spaß.

Das Chorprojekt „OneVoice,“ unter Leitung von Kerstin Tölle, soll kein klassischer Chor werden. Es soll kulturübergreifend einen Querschnitt durch die Bielefelder Bevölkerung zeigen. Und diese Kulturen sollen sich auch musikalisch wiederfinden. Wir singen also auch italienisch, syrisch, türkisch.

Heute ging es um das erste Beschnuppern, erstes Singen und die Einteilung in die Stimmregister. Wir sollten uns dort hinstellen, wo wir uns stimmlich einordnen würden.

Sopran, Alt, Tenor, Bass.

Da stand ich nun mit meinem Mezzosopran. Singe ich lieber den Sopran oder wage ich mich in den Alt.

Harte Nuss. ich glaube zwar, dass ich auch den Alt bedienen könnte, meiner liebsten Jasmin sei Dank, aber so rein aus meiner Vergangenheit fühle ich mich im Sopran dann doch deutlich wohler. Ich also brav in die Ecke mit den „Sopranos“ und der Chor legte los.

Ich habe es so genossen wieder in einem Chor zu singen. Mit wildfremden Menschen sich zusammenfinden, weil es einfach um die Musik geht. Das klingt jetzt vielleicht megakitschig, aber man hat das Gefühl, dass für den Moment des Singens 102 Herzen (ja, so viele waren tatsächlich bei der ersten Probe) schlagen im gleichen Takt. Musik verbindet einfach ohne Worte. Sprachbarrieren gibt es nicht. Die Musik spricht einfach für sich und jeder hatte ein entspanntes Lächeln im Gesicht. Und unsere Chorleiterin quietschte vor Begeisterung, als der erste Durchgang des Liedes tatsächlich 4-stimmig klappte und es einfach „wundervoll“ für sie klang. Ha, nun hab ich das doppelte Prädikat von „wundervoll“ auf meinem Konto. Ich sollte lobende Worte für schlechte Zeiten auf meinem Haben-Konto sammeln.

Es erfüllte den ganzen Raum und mich. Das kam gerade zur richtigen Zeit. Ich freue mich so sehr auf die nächsten Proben und auf erste Auftritte. Und wer weiß, vielleicht gibt es bald eine kleine Kostprobe auf diesem Blog.

Zum Einstimmen hier mal ein anderer Chor der „The Scat Calypso“ singt.

https://www.youtube.com/watch?v=xe2NMgy8M1s

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Lebensgefühl

Zeit des Abschieds

von am 21. Mai 2016

Wahrscheinlich hört sich der Titel dieses Beitrags schlimmer an, als er im Endeffekt ist. Und in ein paar Wochen, wenn alles überstanden ist, werde ich über meine Gefühle sicher lachen. Aber im Moment ist es ein schwankendes Gefühl. Eine Zeit des Abschieds. Nach drei Jahren ziehen wir aus dieser Wohnung aus, weil wir wollen, weil es das Schicksal uns gewiesen hat, weil es besser ist. Es gibt unzählige Gründe und ich freue mich sehr auf das neue Kapitel. In einem Lied von Rolf Zuckowski aus dem Musical „Der kleine Tag“ singt der kleine Tag so treffend.

„Abschied heißt was Neues kommt,
denn anderswo gibt´s ein Hallo.
Abschied heißt was Neues kommt,
Abschied heißt Hallo!“

Natürlich stimmt dieser Text, aber vor allem in der letzten Wochen ist soviel geschehen, was mich melancholisch werden lässt. Ich räume auf, sortiere aus. Ich schmeiße mein halbes Leben weg. Naja, alte Bücher, kaputte Möbel. meine liebgewonnen Tapeten kommen von der Wand, die doch erst dran geklebt worden. Jetzt kenne ich die Menschen hier, ich mag sie nicht alle, aber sie sind eben vertraut.
Parallel richten wir die neue Wohnung her. Streichen, putzen, wischen, planen. Ich steh zwischen den Stüheln und zwischen den Gefühlen. Und um mich herum Musik. Mal zum Tanzen und Freuen, dann eher zum Weinen. Heute Abend ist es mir eher schwer ums Herz und ich hänge meinen Gedanken nach. In diesen Momenten gehen schwere Lieder sehr gut.

Pur „Wenn sie diesen Tango hört“ hat mich eben erreicht. In einer Karaoke-Einladung. Ich habe es natürlich mitgesungen. Es mag sein, dass es auch daran liegt, dass ich ein wenig angeschlagen bin. Halsschmerzen und der Rücken zickt, aber es hat mir ein Tränchen entlockt. Vor allem die Coverversion von Daniel Wirtz aus der Sendung „Sing meinen Song!“ touched mich sehr. Aufs Wesentliche konzentriert, nur mit wenig Backgroundmusik, wirkt Wirtz als Sänger allein mit seiner Stimme und vor allem seinem Gefühl. Er weiß genau was er singt und das holt den Hörer ab.

Hört euch doch den Song einfach selbst an.

„Wenn sie diesen Tango hört“

Meine Lieblingsstelle

ein ganzes Leben lang zusammen
gelitten, geschuftet, gespart
jetzt wär‘ doch endlich Zeit für mehr
jetzt ist er nicht mehr da


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Chor | Gesangsunterricht | Lebensgefühl

Warum dieser Blog?

von am 17. Mai 2016

Gesangsunterricht, Liedtexte schreiben, komponieren, Singen im Chor, jederzeit Musik, die ich mitnehme. Die Musik trägt mich und macht soviel in meinem Leben aus, nimmt Raum ein und ich investiere Zeit.

Ich bin musikalisch vielseitig. Ich höre, was mich gerade berührt. Von Klassik bis Heavy Metal kann das alles sein. Sprache spielt keine Rolle. Ich muss die Texte nicht verstehen, denn die Melodie erzählt die Geschichte im Song.

Ich möchte euch von meinen Lieblingsliedern berichten. Von den Erlebnissen im Chor, meinen Erfahrungen und Fortschritten aus dem Gesangsunterricht. Ich hoffe ich kann euch mein Musikgefühl vermitteln und eine Saite in euch zum Klingen bringen!

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Gesangsunterricht | Lebensgefühl | Lieblingslied | Punkrock

„I’m alive“ von Becca

von am

Mit einem Gute Laune Punk Rock Song eröffne ich diesen Blog. „I’m alive“ von der eher unbekannteren Sängerin Becca aus Amerika überzeugt durch einen mitreißenden Rhythmus. EGitarren machen das ganze laut und rockig. Ich will hüpfen und tanzen. Dieser Song vermittelt mir Lebensfreude.

Ich Lebe! Egal was geschieht, egal wie Scheiße alles ist. Es hat einen Grund. Ich lebe!

Meine Lieblingszeile im Lied:

Every time I second Guess 
All my friend’s just run away 
When I’m having a bad day 
I would rather stay in bed 
But I know there’s reasons

Das Lied ist auf dem Album „Alive!!“ welches 2008 erschienen ist.

 

Ich erarbeite es mir im Moment im Gesangsunterricht, denn das wird der erste Song sein, den ich allein auf einer Bühne singen werde.

Das Original hört ihr hier!

 

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