Gesangsunterricht | Lebensgefühl

Vom Singen in die Maske

von am 16. Mai 2018

Huch?

Das geht ja mal gar nicht. Wenn man sich diesen Blog so anschaut, dann sollte man meinen, mein Leben sei ganz still und Musik spiele keine Rolle mehr. Doch dem ist ganz und gar nicht so. Es ist sogar eher das Gegenteil.

Im Chor gehe ich voll auf. Mir tut das Feedback so unendlich gut, ich mag die Choruschis und die Atmosphäre während der Proben. Ich freue mich jedes Mal unendlich, wenn eine neue Probe vor der Tür steht. Im Moment arbeinten wir an unserem Auftritt am 01. Juli im TAM in Bielefeld. Eine Veranstaltung, in der nur der Chor autreten wird.  Songs wie Fields of gold und You´ve got a friend begleiten mich seit Wochen und wecken so viel in mir an Emotionen. Das ist erschreckend und beruhigend zur gleichen Zeit!

Im Gesangsunterricht komme ich gut voran. Und soviel Lob wie in den letzten Wochen habe ich schon ewig nicht mehr kassiert. Wie von alleine vibrieren die Töne in der Maske und alles vibriert. Das habe ich durch viel üben und am Ball bleiben geschafft. Und ich finde, darauf kann ich zu recht stolz sein.

Und auch als Songwriterin bin ich nicht untätig. Nach einem Album voll mit englischen Texten, welches nun von Sascha noch ausgearbeitet wird, schreibe ich mein Soloalbum Seelenbilder.

Die Lieder stehen und wachsen nach und nach. Und es wird ein Album, komplett auf deutsch. Räubertochter wird die erste Single. Ich erfülle mir einen Traum, das mache ich für mich. Denn wenn ich Räubertochter sein will, dann kann ich das!

„Räubertochter“ #mysong #mywords #mymelody #singer #songwriter #deutschpop #deutschrock

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Chor | Gesangsunterricht | Lebensgefühl | Songwriting

Die Musik nahm viel mit sich mit, und gab mir viel zurück.

von am 10. Dezember 2017

Das Jahr ist fast rum. Ein Jahr voller Höhen und Tiefen. Gefühlt waren es mehr Tiefen als Höhen, aber wenn ich mich hinsetze, so wie jetzt, und mal drüber nachdenke, dann war es trotz aller Trauer, aller Niederschläge und Hiobsbotschaften doch ganz schön.

Und das habe ich meinem Musikgefühl zu verdanken, denn ohne dieses hätte ich diese letzten 12 Monate nur schwerlich ertragen.

Alles, was ich musikalisch dieses Jahr gemacht habe, dass war für mich mehr als nur bloßes Singen. Es war Therapie, es war Durchhalten, Festhalten, Loslassen, Zulassen und vor allen Dingen mich den Sachen stellen, die mich in den letzten Monaten so sehr aus der Bahn geworfen haben.

Ich habe es gebraucht, Texte wie eine Irre zu büffeln, bis sie einfach im Kopf saßen. Das beruhigte mich. Und immer, wenn mal wieder eine Panikattacke anklopfte, dann habe ich meine Lieder gesungen.

Panik, natürlich hat sie nichts mit Musik zu tun. Oder vielleicht auch doch. Denn für mich ist die Musik die beste Therapie.

Früher habe ich es als Herausforderung für den Rücken gesehen. Schmerzen aushalten, trotz den Schmerzen noch irgendwas machen können. In den letzten 12 Monaten ist die Musik viel mehr geworden. Ich singe mein Herzrasen weg, meine Angst. Ich brauche das, um nicht die Bodenhaftung zu verlieren.

Und natürlich weckt es meinen Ehrgeiz. Ich war schon immer ehrgeizig. Und vor allem dieses Jahr habe ich geübt und an mir gearbeitet.

Ich möchte mal behaupten, dass ich im Gesangsunterricht die größten Fortschritte gemacht habe, seit ich mit Jasmin begonnen habe. Das erfüllt mich mit Stolz und es tut einfach nur gut.

Ich möchte nächstes Jahr noch mehr arbeiten und üben.

Ich habe dieses Jahr so viele tolle Sachen erlebt. Das Chorwochenende mit den besten Choruschis und Chorklausis der Welt. Mit neuen Liedern und dem Gefühl, ich bin genau dort, wo ich sein will. Seit langem wurde mir bewusst, was mir das bedeutet. Wenn es die Musik, den Chor, die Kerstin, die Jasmin nicht geben würde in meinem Leben, dann hätte ich diese Jahr voll Trauer, voller Ängste in mir und dem ganzen lebendigen Wahnsinn nicht geschafft. Das alles war mir Halt, Hafen, Anker und erfüllte mich.

Ich bin so dankbar, für alles, was ich erleben durfte.

Der neue Probenraum und 12 eigene Songs, singen beim Theaterfest, Lieder, die ich ohne Jasmin nie gesungen hätte, ein Kopf voll mit Tieren, denn diese beiden Sangesfrauen reden mir ein in meinem Schädel sitzen Affen, Hunde, Pferde, Wale und in meinem Hals sitzt das Küken.
Ich durfte auf einer eisernen Hochzeit singen. Habe meine Bruststimme erweitert aber bin auch viel lockerer in den hohen Sopranstimmen. Habe zu dem Buchstaben U gemerkt, dass der Stress löst, habe bei Country Roads geheult, weil ich spürte, wie wichtig mir das alles ist. Es nahm soviel mit, die Musik, aber gabe mir auch so viel.

Mit der Musik sind meine Probleme nicht weg. Die Panik ist weiter da. Der Rücken und das Bein zicken nach wie vor. Aber mit Musik kann ich so viel besser damit umgehen.

Kerstin und Jasmin geben mir den Rahmen, ich bin nicht allein und sie treiben mich immer wieder an, alles von mir zu geben.

Sie wissen es nicht, aber….

Vielleicht habe ich

„Engel ohne Flügel“

auch nur für sie komponiert.

Ja, auch das hat ein Jahr am Limit aus mir gemacht. Eine Songwriterin. Und nur, weil ich so viele wunderbare Menschen um mich rum habe, die mein Leben mit Musik bereichern.

Und da ist nichts unmöglich. Da singe ich Hansi Hinterseer mit Jasmin und Jon Bon Jovi im Chor. Und wenn das alles nicht unmöglich ist, dann darf ich auch weiter drauf hoffen, dass meine Angst bald wieder verschwindet!

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Chor | Gesangsunterricht | Lebensgefühl | Sing lauter | Songwriting

Und was trägt ist die Musik

von am 12. Juni 2017

Hier ist es still, aber ich bin es nicht. Ich singe. Ich bleib am Ball.

Und das in jedem Bereich. Ich splitte einfach mal und berichte.
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Der Proberaum kostet zwar Geld, aber es war genau das richtige, um mit unseren Songs voranzukommen. Wir schreiben Texte, probieren rum und testen aus. Alle Texte kommen tief aus meiner Seele. Alles, was ich nicht sagen kann, das singe ich. Und es tut gut. So entstand zum Beispiel die letzten Wochen ein Song für meine Nichten Ella und Lara. „When you smile with your Heart“

Einer von 10 fertigen Songs. 2 entstehen noch. Und dann? Ein Album zum Download? Wer weiß?

Chor 

 

Der Chor, meine Heimat, meine Wohlfühlzone und Rückzugsort. Wir arbeiten Songs für das Sommerfest im Theater aus. Sogar französisch wird dabei sein. Ich arbeite an mir. Und es erdet mich. Eine Aufgabe zu haben, die ich trotz Behinderung erfüllen kann. Und dank der wundervollen Chorleiterin Kerstin kommt regelmäßig Sonnenschein in mein Leben, einfach, weil sie ist wie sie ist. Man sollte sie auf Rezept verschreiben können.

Ich bin im Sopran so etwas wie die „Taktangeberin“ und nach einem Jahr hab ich endlich ein paar Menschen mit denen ich rede. Ihr wisst, ich tu mir schwer.

Und auch wenn das mit dem Tanzen und dem Stehen nicht klappt, wegen Bein und Rücken, weiß ich, es lohnt sich alles.
„wenn man in dein strahlendes Gesicht sieht, dann ist es so, als würdest du tanzen“
Kerstin ist einfach zauberhaft.

Gesangsunterricht 

Da ich nicht mit mir zufrieden war, hat mein Welpe eben seine erste Lektion gelernt 😂 #vocaltraining

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Jasmin, die beste die es gibt. Sie war in den letzten  Wochen die, die mich wohl am besten verstanden hat. Ohne das ich auch nur ein Wort gesagt habe. Zufall oder Wissen? Gute Menschenkenntnis oder einfach nur Glück? Keine Ahnung. Aber Jasmin hat stets das richtige Rezept, in jeder Lebenslage, einfach durch die Musik. Und das motiviert total immer besser zu werden.

Ella Fitzgerald hab ich abgeschlossen, im Moment erarbeite ich mir in meiner Bruststimme Tina Dico.

Musik


Und ansonsten höre ich viel Musik. Denn Musik ist und bleibt weiterhin mein Lebensweg Begleiter. Für jede Situation. Im Moment höre ich wieder viel Rolf Zuckowski aber auch Wincent Weiss. Denn da müsste einfach immer und überall Musik sein.

#InstaSmule #Smule #Sing #Karaoke #Musiksein

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Gesangsunterricht | Songwriting

Höhenflug? Wahnsinn? – I only want to sing

von am 16. Februar 2017

Whaaaaaaaaaa, ahhhhhhhhhhhhhhh, ahhhhhhhhhhhhh.

Der Song für meine Mama entstand ja eher so durch Zufall. Weil meine Gesangslehrerin meinte, ich solle das versuchen. Meinen Gedanken eine Melodie geben.
Das gefiel mir gut, das machte irgendwas mit mir. Zu Hause nahm ich also die Gitarre in die Hand, schrabbelte die paar Akkorde ungelenkig und ohne jedes Rhythmusgefühl vor mich hin. Und es entstand ein neuer Refrain zu einem Text, der schon mindestens 2 Jahre alt ist. An dem übrigens auch Jasmin und die ambulante Schmerztherapie Schuld tragen. Es ging um Akzeptanz und zulassen. Jasmin wollte, dass ich die Töne zulasse, die Schmerztherapie wollte, dass ich meine Ängste und Schmerzen zulasse. Entstanden war ein Text über mich und wie ich das alles zulassen soll, wenn ich doch Angst davor habe.

Zwei Jahre später waren viele Passagen noch immer gut. Der Refrain wurde zur Bridge, eine Strophe blieb und wurde um 2 Zeilen erweitert, eine 2 Strophe und ein C Teil schrieben Sascha und ich gemeinsam.
Einen neuen Refrain mit meiner Melodie war der Grundstock, das andere kam von selbst.

Und daran arbeite ich gerade. An meinem Song. Ihr wollt wissen, wer ich bin? Dann hört euch den Song an und ihr versteht vielleicht wer ich bin. Der Song ist eine Demo bisher. Es wird noch gebastelt und probiert. Jasmin erarbeit mit mir den Gesang und Sascha zimmert mir nach und nach ein Playback zusammen. Leider nur am PC, aber ich habe keine Band, die ich fragen könnte.

Ich bin glücklich und stolz. Ich hätte nie gedacht, dass ich das kann.
Ich steck da jetzt alles rein was ich habe. Endlich bin ich das Original, und keiner kann mir sagen, du klingst aber nicht wie die oder der. Nein, wollte ich nie, will ich in Zukunft nicht. Ich will meine Musik machen. I only want to sing. Ich mach mir den Soundtrack meines Lebens

 

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Gesangsunterricht | Lieblingslied | Sing lauter

Klassiker, Anker und mein Weg

von am 28. Januar 2017

Musik, mein Anker, mein Halt, meine Erdung, meine Begleitung auf dem Weg der Trauerarbeit.

Musik und das Gefühl für Musik war mir ja schon immer sehr wichtig. Was ich mit Worten nicht ausdrücken konnte, das ging dann über die Musik.

Ich singe gegen das Herzrasen, ich singe gegen schlechte Gedanken, ich singe um meinen Gefühlen ausdrück zu geben, über die Melodie, über den Text. Und ich lenke mich so ab.

Im Gesangsunterricht gehe ich neue Wege. Die großen Singer Songwriterinnen der Geschichte. Beginnen tu ich mit Joni Mitchell und ich glaube, die Titel Auswahl ist nicht verwunderlich. Der Text von „Both sides now“ spricht mir voll aus der Seele und passt wie die Faus aufs Auge. Er sagt einfach alles, was ich gerade erlebe, jede einzelne Zeile.

 

 

Lyrics

Rows and floes of angel hair
And ice cream castles in the air
And feather canyons everywhere
I’ve looked at clouds that way

But now they only block the sun
They rain and snow on everyone
So many things I would have done
But clouds got in my way

I’ve looked at clouds from both sides now
From up and down, and still somehow
It’s cloud illusions I recall
I really don’t know clouds at all

Moons and Junes and Ferris wheels
The dizzy dancing way you feel
As every fairy tale comes real
I’ve looked at love that way

But now it’s just another show
You leave ‚em laughing when you go
And if you care, don’t let them know
Don’t give yourself away

I’ve looked at love from both sides now
From give and take, and still somehow
It’s love’s illusions I recall
I really don’t know love at all

Tears and fears and feeling proud
To say „I love you“ right out loud
Dreams and schemes and circus crowds
I’ve looked at life that way

But now old friends are acting strange
They shake their heads, they say I’ve changed
Well something’s lost, but something’s gained
In living every day

I’ve looked at life from both sides now
From win and lose and still somehow
It’s life’s illusions I recall
I really don’t know life at all

I’ve looked at life from both sides now
From up and down and still somehow
It’s life’s illusions I recall
I really don’t know life at all

Drei Wochen begleitet mich der Song nun schon und er berührt mich tief in der Seele. Und noch etwas erfüllt mich. Die Einfachheit, nur Gitarre und Gesang. Und mir ist bewusst geworden, so möchte ich Musik am liebsten machen. Aus tiefster Seele, mit ganzem Herzen, pur, unverfälscht, als Momentaufnahme. Mit Gitarre oder Piano begleitet.

Gesagt getan. Ich habe nun meine Rubrik Sofakonzert ins Leben gerufen. Ich versuche nun jeden Donnerstag ein Lied, welches gerade auf meinem Weg mit mir geht, mit Sascha an der Gitarre ganz pur zu singen.

Vier Lieder sind es tatsächlich schon. Hört doch mal rein, aber denkt dran, es geht mir nicht um Perfektion, sondern um meine Seele, die mit dem Gefühlschaos umgehen muss und mit Musik am besten aufräumen kann.

 

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Gesangsunterricht | Lebensgefühl

Die Sache mit der Kritik

von am 10. November 2016

Nachdem ich mich ja über meinen Fortschritt bei dem Disneysong so gefreut habe, der sicher durch zuviel denken noch immer nicht perfekt ist, habe ich gestern ne ordentliche Klatsche für das Lied erhalten.

Ich weiß nicht, ob ich es „Freundeskreis“ nennen kann, wahrscheinlich eher Bekanntenkreis.

Unter einen Schnipsel, der genauso klang, wie ich das wollte und beabsichtigt habe wurde drunter geschrieben:

„Das ist nicht mein Fall. Viel zu technisch. Zu wenig Gefühl. Vielleicht bin ich zu überkritisch mit dem Lied.“

Zu wenig Gefühl? Zuviel Technik? Ich weiß ja nicht was ich jetzt davon halten soll. Zumindest hört man Technik, darauf kann ich in jedem Fall stolz sein. Der nächste Schritt vom Meister, den ich erklommen habe. Und das mit dem Gefühl, daran arbeite ich. 

Es gibt halt Menschen, denen wird alles in die Wiege gelegt. Das finde ich bewundernswert. Und dann gibt es solche wie mich. Die müssen hart arbeiten, sich immer wieder fördern und es dauert, bis die ersten Schritte erkennbar sind.

Ich finde, ich hab schon viel gelernt, ich kann ganz oft beim Singen schon meinen Kopf ausstellen, aber eben noch nicht immer. So dass man mein ratterndes Gehirn hört.

Ich weiß gar nicht, warum mich diese Kritik so sehr getroffen hat. Dass dieses Lied sicher schon von anderen besser gesungen wurde, dies steht außer Frage. Aber mir geht es auch nicht um das Besser sein, sondern darum, mich herauszufordern und besser zu werden. Und das habe ohne Zweifel geschafft. Ich komm besser in die Höhen, ich hab mir Volumen erarbeitet.

Ich will jetzt auch keine Entschuldigungen suchen, warum da „zu wenig Gefühl“ angeblich drin ist. Das war das, was ich auf meinem heutigen Stand leisten kann. Das will ich dokumentieren. Nicht mehr, nicht weniger!

Meine liebste Jasmin sagte gestern.

„Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“
Recht hat sie. 

Wahrscheinlich trifft mich diese Kritik, weil ich dachte, dieser Mensch weiß, warum ich singe, was meine Idee dahinter ist.
Ihr Lieben, ich will euch keine Bühnenplätze auf Cons klauen. Aber ich möchte singen, was ich mag und was mich gerade ausdrückt. Und wenn das aber „euer“ Lied ist und ich euch das nicht gut genug singe? Dann ist das für euch so. Ich jedoch mag es, ich bin in dem Moment stolz auf mich und das was ich mit harter Arbeit geschafft habe. 

Ich will einfach nur besser sein, als ich gestern noch war, ich will nicht „das Ding“ von irgendwem sein, ich will in erster Linie mein Ding sein. Und wenn das meine „Freunde“ nicht wissen, dann brauch ich sie nicht als „Freunde“.

Kritik nehme ich gerne an, sonst werde ich nicht besser. Aber gerade von den Menschen, die mich begleiten, die ich irgendwie zu Freunden zähle, erwarte ich Kritik auf einem anderen Level. Die sollten sich vielleicht mal mit dem, was ich tu auseinandersetzen? Ein wenig Interesse. Warum singt dieser Mensch, was ist die Absicht und was das Ziel. Ich dachte das von diesem Menschen…. Aber das tut er wohl doch nicht. 

Es geht nicht um mich als fertige Sängerin, sondern es geht um meinen Weg, eine für mich gute Sängerin zu werden!
​​
​Mein Statement dazu. Ich weiß, was ich kann und weiß ebenfalls, was davon gut ist und was nicht. 

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Chor | Gesangsunterricht

Nächste Stationen

von am 4. November 2016

Es ist soooo viel passiert und ich gehe meinen Weg in der Musik. Und das erfüllt mich mit unendlicher Freude.

Der Chor macht unendlich viel Spaß. Wir erarbeiten und Robbie Williams mit „Let me entertain you“ und ich bin von mir selbst verblüfft, dass ich das Lied tatsächlich mag.
Heute kam die Mail von Kerstin. Ab Morgen werden wir uns an den ersten Weihnachtssong setzen für den 18. Dezember.

„White Christmas“ wird es sein. Ich freue mich so sehr darauf, das ich heuten gleich mal angefangen habe es zu üben. Es ist sicher keine Chorversion, aber diese Swingversion mag ich auch sehr.
Das muss ich dann nur weicher singen, dann funktioniert das auf jeden Fall.

 

Dann übe ich im Gesangsunterricht mittlerweile einen Klassiker von Sting.  Eine Coverversion von „Fields of Gold“ von Eva Cassidy. Es ist wirklich schön und schwer. Die erste Probe war jetzt nicht so pralle, aber mir ging es vom Kopf auch nicht so toll. Der Knoten ist aber geplatzt und Mittwoch bin ich guter Dinge, dass es klaptt. Vorgestern haben wir es mal aufgenommen, da gefiel mir persönlich nur der letzte Rest, aber es ist ausbaufähig.


Fields of Gold von cmepinky

 

Und dann ist da noch meine persönliche Challenge. „Defiyng Gravity“. Mit Sascha im Duett. Ich hab mich ein wenig hängen lassen. Aber ich bin wieder da und motivierter denn je an mir zu arbeiten. Denn das alles erfüllt mich mit Stolz und Glück.

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Chor | Gesangsunterricht | Lieblingslied | Sing lauter

Neue Herausforderungen

von am 5. Oktober 2016

Wenn Jasmin mit neuen Songs kommt, die ich unbedingt doch mal singen sollte, dann muss ich doch immer Schlucken.
Adele? Idina Menzel? Puh, harte Nüsse. Und immer die Frage. Kann ich das? Und dann die Antwort von Jasmin:
„Willst du es können? Dann kannst du es auch!“

Und bisher hatte sie recht. Sogar Yvonne Catterfelds jazziger Song „Soviel mehr als Liebe“ klingt so, wie ich es von mir nie erwartet hätte. Vor sechs Wochen saß ich noch beim Gesangsunterricht und behauptet selbst:
„Das kann ich nicht!“

Und ich habe Bullshit gelabert. Ich kann es. Endlich haben meine Chorkopfstimme und meine Bruststimme zueinander gefunden. Ganz plötzlich. Ich wusste ja, die Kopfstimme funktioniuert schön im Chor. Bestätigung bekam ich dafür in den letzten Wochen genug. Meine Bruststimme habe ich in den letzten Monaten kennegelernt und ich liebe diese volle, runde Stimme. Nur der Übergang in der Mischstimme war immer sehr hart und abgehackt. Dank Mi li li, nü si nü und nu no na ne ni i i i i wird dieser Übergang fließend und eröffnet mir ganz viele neue Möglichkeiten.
„Let it go“ klingt ungewohnt neu für mich, wenn ich den jetzt singe, bei Adele mache ich mir selbst Gänsehaut und die Catterfeld (sagt es aber keinem weiter) mag ich sehr.

Die Catterfeld ist noch nicht abgeschlossen. In drei Wochen geht es damit weiter. Im Chor singen wir jetzt „Let me entertain you“ von Robbi Williams und auch dieses, was vorher unmöglich schien, funktioniert jetzt.

Und auch ich habe mir eine Herausforderung gestellt.

„Defying Gravity“ aus dem Wicked Musical. Das kenne ich noch nicht so lange, aber es scheint machbarer als die Menzel mit „Let it go“ zu sein.
Und wenn mir jemand anders als ich sagt: „Das kannst du nicht!“, dann werde ich ja zur weiblichen Marty McFly!

Und der eine Satz stimmt wie die Faust aufs Auge:

Ich bin es so Leid mir von anderen sagen zu lassen, was ich kann! Ich kann und ich werde alles versuchen, was ich für wichtig und richtig halte! Das mag arrogant und eingebildet klingen, aber soll ich euch allen was sagen? Solange es mich und mein Leben erfüllt und reicher macht, könnt ihr mich mal gehörig am Arsch lecken.

Sorry, für die harten Worte, aber:

„I’m through with playing by
The rules of someone else’s game“

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Gesangsunterricht

Es geht wieder los

von am 24. August 2016

HUUUUURRAAAAA

Die Ferien sind in NRW nun um. Und das bedeutet. Neue Runde Gesangsunterricht. Ich habe Mittwochs endlich wieder Sinn. Ich hab mich heute wirklich sehr darauf gefreut. Vor allem, weil es ja nun an einen neuen Song geht. Ich habe mir die letzten Wochen Gedanken gemacht, was ich denn nun eientlich singen will. So wirklich  viel ist mir nicht eingefallen. Oder eben viel zu viel.

Und da ich mir fast sicher war, das auch die liebe Jasmin was im Gepäck hat, habe ich mich einfach überraschen lassen. Ha, tatsächlich, sie schaute mich mit ihren großen Kulleraugen an und schlug mir einen Song vor. Nachdem so Phrasen wie „du musst aber stark sein“ „auf Hochzeiten singen“ und „deutsch“ fielen, bereitete ich mich auf eine Schnulze vor.

Gegen Deutsch hab ich jetzt nichts, singe ich tatsächlich lieber als Englisch. Aber ne Schulze.

Die ersten Töne erklangen und es war ein sehr souliges Lied.

Von Yvonne Catterfeld „So viel mehr als Liebe“

Alter, was ein schwerer Song. Kopf und Bruststimme zusammen und entspannt. Warum ich das machen soll ist mir klar. Und mir ist klar, dass es mich nur weiterbringen kann.

Solange ich keine Wolken schieben muss, ist alles gut. Ich mag auch den Text und je öfter ich den Song höre, desto besser finde ich ihn.
Wie schon so oft, wenn ich die Vorschläge von Jasmin angenommen habe.

Herausforderung angenommen. Irgendwas wird Jasmin sich wohl dabei gedacht haben! Vielleicht bin ich ja eher die Soulsängerin als die Popkönigin und MetalHexe? Wer weiß das schon.

Wie du mich in den Wahnsinn treibst
Wenn du wieder alles besser weißt
und sagst: „Du wirst schon sehn“
Wenn du ’nen Scherz auf meine Kosten reißt
Und ich vor Lachen keine Antwort weiß
Weil nur wir beides verstehn

Es war ein sehr langer Weg zu dir
Doch jetzt sind wir hier

Du bist so viel mehr als Liebe
Du bist so viel, so viel mehr
Du bist so viel mehr als Liebe
Du bist so viel, so viel mehr

Wie du mich nicht ernst nimmst,
Wenn ich mich zu wichtig nehm
und du nicht hörst, was ich sage
Wie du mich wieder runterziehst,
wenn ich grade zu weit oben flieg
und den Boden verloren hab

Es war ein sehr langer Weg
von mir ganz hin zu dir

Du bist so viel mehr als Liebe
du bist so viel, so viel mehr
Du bist so viel mehr als Liebe
du bist so viel, so viel mehr

Zum Glück bist du nicht wie ich
du bist das Beste für mich
ich kann dir nicht widerstehen
du durchkreuzt meinen Plan
wirfst mich total aus der Bahn
immer wenn wir uns ansehen

du bist so viel, so viel mehr

Du bist so viel mehr als Liebe
du bist so viel, so viel mehr
Du bist so viel mehr als Liebe
du bist so viel, so viel mehr

Du bist so viel mehr als Liebe
du bist so viel, so viel mehr

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Auftritt | Gesangsunterricht | Rampenlicht

Ein virtuelles Tagebuch

von am 12. August 2016

In den letzten Tagen habe ich meinen YouTube Channel erweitert.
Meinen Gesangsunterricht, die Übungen und die Songs, die ich versuche, die halte ich auf diese Art fest. In erster Linie für mich.
Dabei kam jetzt die Frage auf, warum ich das denn mache, wenn es mir doch nicht um Erfolg geht.

In erster Linie geht es natürlich um Dokumentation. Wie Vorher – Nachher – Fotos. Ich halte fest, wie es vorher war und schaue, wie es später klingt. Dafür ist es natürlich wichtig irgendwie auf Altes zurückzugreifen.

Aber als ich für meinen VLog so über mich nachdachte, wurde mir bewusst, warum ich wirklich soviel singe. Es klingt paradox. Aber es ist so. Zum Singen ist es wichtig in den ganzen Körper zu atmen, aufzumachen, weitzuwerden. Das stützt den Ton und man klingt voller.

Für mich bedeutet das, ich muss meine Schmerzen, die ich wegen einer langen Rückengeschichte habe, zuzulassen und genau dorthin zu atmen.

Natürlich tut das dann weh, saumäßig. Aber es ist ein Zeichen, dass ich die richtige Atemtechnik habe.

Wenn ich dann beginne zu singen, vor allem auf einer Bühne, dann passiert etwas, wie ich finde, magisches.

Die Schmerzen sind zwar nicht weg, aber sie treten zurück, sie machen Platz für die Musik und den Gesang und ich empfinde die Schmerzen nicht mehr als belastend. Sie sind da, aber sie sind fast angenehm.

Das klingt bekloppt, ich weiß, aber es ist so. Wenn ich könnte, würde ich den ganzen Tag singen. Das geht nur leider nicht. Doch ich nutze einfach jede Möglichkeit.

Singen ist meine Schmerztherapie, nur ohne Tabletten.

 

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