Auftritt | Chor

Die ganz große Bühne und die kleinen, leisen Zwischentöne

von am 5. September 2017

Wochenlange Vorbereitungen lagen hinter uns. Mit uns meine ich den Chor OneVoice aus Bielefeld unter der Leitung von der zauberhaften Kerstin Tölle.

Ich ging in diesen Vorbereitungen total auf. Das war sozusagen der Anker in meinen Sommerferien.  Ich habe mir immer wieder die Aufnahmen angehört, habe in die Noten geschaut, habe die Sachen gesungen.

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Viele Stunden Vorbereitung. „Let me entertain you“ von Robby Williams sogar ein Jahr (der flog dann zu guter Letzt doch von der Liste) für 10 Minuten auf der ganz großen Bühne im Stadttheater Bielefeld.

Ich will jetzt gar nicht die kompletten Proben hier beschreiben. Viel mehr möchte ich diesen Blogbeitrag dazu nutzen vom Auftritt zu erzählen.

Am Samstag den 2. September um viertel nach fünf war es soweit. Der Auftritt um unsere akustische Visitenkarte den Menschen zu überreichen war gekommen. Aber kein Auftritt ohne Einsingen. Dafür versammelten wir uns um 16 Uhr erst einmal im Chorsaal.

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Zugegeben, ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon ein wenig Herzklopfen und war tüchtig nervös. Was wäre, wenn ich den Text vergesse, hinfalle oder sonstige Scherze?
Aber ein wenig atmen, einsingen und gemeinsames Lachen half mir sehr. Wir sangen alle 4 Lieder noch einmal durch, bekamen letzte Tipps und los ging es in die Kantine, wo wir auf den Auftritt warteten.

Etwa 3 Minuten standen wir in dem schmalen Gang Richtung Theaterbühne. Ich kam mir vor wie ein kleines Kind zu Weihnachten kurz vor der Bescherung. Das hatte ich mir immer erträumt. Ich, einmal auf dieser Bühne zu stehen und zu singen.

Ja, ich weiß, wegen meiner „Behinderung“ ging ich lieber auf Nummer sicher und saß auf dieser großartigen Bühne, aber ich atmete diese Luft, ich schaute in diesen Zuschauerraum mit vielen Menschen, die uns erwartungsvoll ansahen. Ganz kurz rutschte mir das Herz in die schwarze Legging. Aber dann erinnerte ich mich an Kerstins Worte:

„Egal was passiert, habt einfach Spaß auf der Bühne!“

Und kaum war der erste Ton von Scat Calypso gesungen fiel alles ab und ich hatte Spaß. Es erfüllte mich so sehr und alle Anspannungen, die mir die letzten Wochen so sehr zu schaffen gemacht hatten, waren wie weggeblasen. In diesem Falle wohl eher wie weggesungen.

Leider waren diese 4 Lieder viel zu schnell vorbei und als die letzten Takte von „Ode an die Freude“ erklungen, war mir doch ein wenig schwermütig ums Herz.
Das ging viel zu schnell vorbei und ich finde, es muss ganz schnell wiederholt werden.
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Voller Stolz holten wir uns den Beifall ab und hörten den einen oder anderen Zugabe Ruf.
Ich war voll mit Emotionen und habe natürlich auch meine Mama im Herzen gehabt, der das bestimmt gefallen hätte, was da zu hören war.

Applaus und Zugaberufe zeigten in jedem Fall schon einmal, dass wir unsere Sache gut gemacht haben. Aber viel mehr bedeutete mir diese fremde, nette Frau, die vor dem Theater auf mich zukam, mich anlächelte und sagte:

„Das war so schön! Dankeschön!“

Das ging tatsächlich runter wie Öl und berührte mich sehr.

Der Chor war bisher die beste Entscheidung meines Lebens. Ich bin gerne ein Spanferkel mit Apfel im Mund. Singe wie eine Geige in einem Horrorfilm und stelle mir vor, ich sei auf einem LSD Trip.

Ich liebe die Choruschis, die mit mir diese Momente teilen, es erfüllt mich mit Ruhe, zu singen und zu atmen. Es erdet mich und ich freue mich alle 2 Wochen neu auf die Probe mit einer Chorleitung, die wie ein Engel in mein Leben getreten ist. Sie weiß wahrscheinlich nicht einmal, wie wichtig sie mir ist. Aber sie weiß sicher auch nicht, dass sie ein Engel ist!

Ich finde, das schreit ganz bald nach einer Wiederholung und ich bin ja ganz ehrlich, ich warte heimlich auf die Mail, das zu Weihnachten irgendetwas auf dem Plan steht!

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Auftritt | Chor | Lebensgefühl | Sing lauter

Ein Gefühlschaos und Musik

von am 31. Dezember 2016

Weihnachten, eine Zeit voller Musik. Ich habe gesungen, wie in meinem ganzen Leben noch nicht und habe festgestellt: Musikgefühl gibt es. Einmal channeled Musik Gefühle. Und Gefühle suchen sich ihre Musik.

Der 12.12.2016. Was ein beschissenes Datum. Meine Mama ist gestorben. Friedlich, still und in Ruhe. Sie fiel in Ohnmacht, das Herz blieb stehen und sie kam nicht mehr zurück. Dankbarer und Versöhnlicher kann der Tod ja einfach nicht kommen, oder?

Ich steckte gerade in den Vorbereitungen zum Weihnachtachtsauftritt des Chors. Ich probte für den Gesangstunterricht „Fields of Gold“ und in meinen Gefühlen brach das Chaos aus.

„Fields of Gold“ bekam nun eine tieferen Sinn und es wird mir wahrscheinlich schwer fallen, es je wieder zu singen. Den Gesangsunterricht brauchte ich nach dem Tod meiner Mama jedoch, so dass ich mit Jasmin nochmals an den Song ging…. All meine Gefühle flossen in den Song… Und er klang wie er klingen sollten. Und es war das schwerste, was ich je getan habe. Gefühle zulassen. Das geht nach wie vor nur durch den Katalysator Musik.

Und ein paar Tage später war der Chorauftritt. „Wenn ich ein Glöcklein wär“. Ein Ave Maria, auf das sich meine Mama so sehr gefreut hat. Es war mir so wichtig es durchzuziehen, gleichzeitig wusste ich jedoch, das würde nicht einfach werden. In den Proben war ich den Tränen nahe, aber beim Auftritt schmetterte ich mein Ave Maria in den Weihnachtshimmel, dass sie sicher stolz auf mich war.

Nach dem Auftritt jedoch, da brachen alle Dämme, ich musste weinen. Da blieb nur nich ein Danke an meine Chorleiterin sagen und sich schnell aus dem Staub zu machen. Das Gefühlschaos von Stolz bis unendlicher Traurigkeit war nicht auszuhalten!

Und wie geht es nun weiter?

Ich mache weiter. Ich freue mich nach drei harten Wochen auf ein wenig Normalität in meinm Leben.

In der 2. Januar Woche geht alles wieder los. Ich sehe Jasmin, ich sehe Kerstin und ich singe weiter. Es braucht einfach von mir mehr Gefühl, damit es gut wird. Vielleicht hat Mama mir das nun beigebracht… Wer weiß, vielleicht kann ich das nun ein wenig mehr zulassen, damit ich sie oben auf der Wolke stolz machen kann und sie lächelnd zu mir runterblickt.

In den letzten Tagen hab ich ein Album gefunden, was mich musikalisches begleitet im Jahreswechsel. Lebenssoundtrack ist so wichtig. Christina Stürmers Album Seite an Seite.

Das alles habe ich vielleicht mit meiner Mama gemacht. Aber sie bleibt an meiner Seite und diese Verbundeheit kann ich musikalisch ausdrücken. Denn Reden war noch nie meine Stärke.

Geht ihr mit mir diesen Weg? Lasst es mich wissen, denn Seite an Seite ist viel schöner als allein.

Mit dem Chor, mit Kerstin, mit Jasmin gehe ich weiter, Seite an Seite. Weil mit Musik alles besser geht und einen trägt.
Denn wenn Wörter nichts mehr sagen, dann sagt Musik einfach alles!

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Auftritt | Chor | Pricefield | Rampenlicht

Die Achterbahn der Gefühle

von am 5. September 2016

Das letzte Wochenende war für mein Musikgefühl eine wahre Herausforderung.

Es brachte mir Gänsehaut vor Freude, aber auch einen Kloß in den Hals vor Wut. Und das alles innerhalb von 6 Stunden.

Aber lasst mich doch mal von Anfang an erzählen.

Am Samstag war es wieder soweit. Die erste Chorprobe mit „OneVoice“ fand statt. Darauf hatte ich mich so gefreut. Die Proben für das Abrahamsfest in Bielefeld am 18. September starteten jetzt.
„Ode an die Freude“ war das erste Lied, was wir probten. Und ich in meinem geliebten Sopran, der nach 1,5 Jahren Gesangsunterricht alles andere als piepsig und klein klingt.
Ich stellte mich, wie ich das also immer machte, in die letzte Reihe, sang immer erst zurückhaltender mit, traute mich aber mit jedem Mal mehr.
Eine Dame aus der Alt-Stimme fühlte sich dort gar nicht wohl und kam während der Probe ebenfalls in den Sopran. Auch hier fiel es ihr schwer die Töne zu halten und zu kriegen.
Die Dame, hinter der ich schon die ganze stand und der ich somit unweigerlich ständig ins Ohr sang, schubste den Neuankömmling neben sich und sagte.
„Hier, sie kann toll singen, die hält die Töne so schön. Hör mal wie sie das macht, das wird dir helfen.“
Verwirrt. Sie meinte mich.
„Du singst wirklich toll, du hast eine ganz zauberhafte Stimme.“

Das, muss ich einfach mal sagen, ging runter wie Öl. Und spornte mich an. Es bestätigt mich, dass es das richtige ist, was ich da gerade tu.
Und genau deswegen freue ich mich nun noch viel mehr auf den Chorauftritt im Theater am alten Markt. Ich hab mir ein neues schwarzes Kleid gekauft, weil wir als  Choroutfit alle was Schwarzes tragen sollen und dazu einen roten Hingucker. Das Tuch hat mir nun meine Mama gegeben.

Beflügelt von diesen Ereignissen ging es dann zum nächsten musikalischen Termin. Der Auftritt mit 2 eigenen Songs bei Kunst gegen Bares. Eine offene Bühne für Künstler jeder Art.

Sascha und ich stellten uns also als Pricefield vor und nahmen zwei unser eigenen Songs mit.

Mutig und voller Elan sangen wir, ganz ohne Mikro, weil nur eines vorhanden war und erfüllten den Raum.Ich fand es toll. Und ich glaube auch die Menschen waren sehr zufrieden. Die Gesichter sahen entspannt aus, der Applaus war gut und zum Schluss kamen für neun Minuten Einsatz für was eigenes ganze 10.22 Euro rum.

Ein paar Menschen schien das, was wir das gemacht haben, gefallen zu haben, auch wenn wir damit nicht gewonnen haben. Aber so ist das Leben. Was neues hat es immer schwer.

Ich hatte richtig viel Spaß und ich mache weiter mit Sascha, dem Chor und allem anderen.

Auch die 2 Männer, die sich das Lachen verkneifen mussten und hochrote Köpfe bekamen, weil irgendetwas tierisch lustig war, haben Freude an unserem Auftritt gehabt. Zumindest habe sie sich lachend amüsiert. Schade das wir keine Comedy-Truppe sind, dann hätten sie auch laut loslachen dürfen. So mussten sie mit ihrem Zwerchfell leise Impulskontrollübungen machen. Das tat sicher später weh.

Wenn Musik die Massen spaltet, dann hat man es geschafft, sagt Jasmin. Denn nichts ist schlimmer, als mit dem Gefühl, ist mir egal, gehört und wahrgenommen zu werden. Gute Musiker provozieren und haben sowohl Menschen, die es mögen, aber auch die, die es hassen oder eben nur urkomisch finden.

Hurra, ich habe eine Chance ;).

Also, ihr lieben Männer mit dem Sauerstoffmangel, ich danke euch, dass ihr mich, uns, wegen was auch immer ausgelacht habt. Wir sind also auf dem richtigen Weg. Und mit 10 Euro haben wir nicht nur Geld sondern auch ein wenig Selbstvertrauen kassiert. Denn das Geld kam freiwillig von Menschen, die das honoriert haben, was wir tun!

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Auftritt | Gesangsunterricht | Rampenlicht

Ein virtuelles Tagebuch

von am 12. August 2016

In den letzten Tagen habe ich meinen YouTube Channel erweitert.
Meinen Gesangsunterricht, die Übungen und die Songs, die ich versuche, die halte ich auf diese Art fest. In erster Linie für mich.
Dabei kam jetzt die Frage auf, warum ich das denn mache, wenn es mir doch nicht um Erfolg geht.

In erster Linie geht es natürlich um Dokumentation. Wie Vorher – Nachher – Fotos. Ich halte fest, wie es vorher war und schaue, wie es später klingt. Dafür ist es natürlich wichtig irgendwie auf Altes zurückzugreifen.

Aber als ich für meinen VLog so über mich nachdachte, wurde mir bewusst, warum ich wirklich soviel singe. Es klingt paradox. Aber es ist so. Zum Singen ist es wichtig in den ganzen Körper zu atmen, aufzumachen, weitzuwerden. Das stützt den Ton und man klingt voller.

Für mich bedeutet das, ich muss meine Schmerzen, die ich wegen einer langen Rückengeschichte habe, zuzulassen und genau dorthin zu atmen.

Natürlich tut das dann weh, saumäßig. Aber es ist ein Zeichen, dass ich die richtige Atemtechnik habe.

Wenn ich dann beginne zu singen, vor allem auf einer Bühne, dann passiert etwas, wie ich finde, magisches.

Die Schmerzen sind zwar nicht weg, aber sie treten zurück, sie machen Platz für die Musik und den Gesang und ich empfinde die Schmerzen nicht mehr als belastend. Sie sind da, aber sie sind fast angenehm.

Das klingt bekloppt, ich weiß, aber es ist so. Wenn ich könnte, würde ich den ganzen Tag singen. Das geht nur leider nicht. Doch ich nutze einfach jede Möglichkeit.

Singen ist meine Schmerztherapie, nur ohne Tabletten.

 

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Auftritt | Chor | Lebensgefühl | Sing lauter

„Diesen Kuss der ganzen Welt!“

von am 9. Juli 2016

Heute war Chorprobe. Ich freue mich wirklich, dass ich mich für diesen Chor entschieden habe. Ich gehe darin auf, fordere mich und neben dem Gesangsunterricht ist es eine tolle Möglichkeit etwas aus eigener Kraft zu leisten. Ich betrachte das Singen als Therapiebegleitung um mich mit meinen Rückenschmerzen zu arrangieren und irgendwann trotz der Schmerzen vielleicht wieder stundenweise Arbeiten zu gehen. Ich liebe alles an dieser Herausforderung.
Ich atme in die Schmerzen, muss sie zum Singen zulassen und es lenkt, so paradox das auch klingt, von den Schmerzen ab.

Heute war die letzte Chorprobe vor den Ferien. Und irgendwie war alles anders. Wir sind durch einen anderen Eingang hinein gegangen und während wir eintraten mussten wir unsere Namen nennen, damit wir abgehakt wurden.

Denn irgendwie wurde in ganz Bielefeld demonstriert. Eine rechte Demo „Bielefelder Bürgerwille“ und natürlich dazu eine Gegendemo „Bielefeld stellt sich quer“.

Zunächst gestaltete sich die Porbe ganz normal. Lockern, einsingen, bewegen. Als wir uns dann Stühle holen sollten kam die Ansage, die Theatermitarbeiter treffen sich auf dem Balkon um gegen die rechte Demo zu singen. Und wir als neuer Chor wurden dazu eingeladen mitzumachen. Irgendwie witzig, denn mit einer Dame hatte ich mich vor Beginn der Probe noch darüber unterhalten, dass wir ja gegen die am Rathaus ansingen könnten. Nun bekamen wir die Chance.

Pünktlich als die braune Masse zum Rathaus abbog stellten sich alle Sänger und einige Blechbläser auf den Balkon und sangen in einer endlos Dauerschleife „Freude schöner Götterfunke/Ode an die Freude“

Schilder mit „Diesen Kuss der ganzen Welt“ wurden hochgehalten. Ein Banner mit der Aufschrift „Für Toleranz und Weltoffenheit“ wurde ausgerollt.

Ich sang natürlich, wie alle anderen, aus voller Brust mit. Und obwohl es brütend heiß in der prallen Sonne war erfasste mich eine Gänsehaut. Es war so ergreifend. Wir waren tatsächlich lauter als die rechte Demonstranten. Man spürte eine Art Magie und Stärke auf diesem Balkon. Man fühlte sich gut, man lächelte, wir hielten zusammen. Völlig Fremde, die zufällig im Theater zu dieser Zeit waren, sangen gemeinsam gegen etwas an. Ohne Gewalt trugen wir die Botschaft nach Draußen: „Alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt“. Etwa 30 Minuten, bis die Demonstranten endlich mit ihrer Kundgebung zu Ende waren, sangen wir immer wieder das Lied und hielten das passende Zitat aus Schillers Gedicht „An die Freude“ hoch.

Der erste Auftritt unseres Chors sozusagen.
Ich fand diese Aktion richtig gut, denn genau das will das Chorprojekt „One Voice“ ja zeigen. Wir sind weltoffen, eins in der Musik und gemeinsam klingen wir wie eine Stimme.

Auch ein erster richtiger Auftritt steht schon an.

Am 18. September zum Abrahmefest in Bielefeld.

Religionen, die sich aus dem alten Testament entwickelt haben feiern dieses Fest das 4. Mal. 2011 bekam Bielefeld dafür sogar den Integrationspreis verliehen. Juden, Christen und Muslime, also alle die, die Abraham als „Urvater“ ihrer Religion ansehen, feiern gemeinsame ihren Ursprung des Glaubens. „One Voice“ tritt  zu diesem Anlass am 18. September im „Theater am alten Markt“ auf.
Ich freue mich so sehr darauf. Das ist genau das, was ich machen wollte.

Alle diese Erfahrungen zeigen mir, dass meine Idee „Sing lauter“ einfach goldrichtig ist.

Dazu berichte ich euch bald mehr. Aber im Grunde ist es das, was ich heute erlebt habe. Lauter im Singen sein, als die, die einen Mobben.

Wie ich das starte, weiß ich noch nicht. Wenn ihr Lust auf so ein Projekt habt und mir helfen möchtet, dann meldet euch doch einfach bei mir. Oder postet mir einfach unter diesen Beitrag.

<3

Ich wünsche euch einen tollen Sommer voller Musikgefühl!

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Auftritt | Pricefield | Rampenlicht

Mutig nach vorne

von am 6. Juni 2016

Gestern hab ich es getan. 

Während ich Sascha in unserem Singer Songwriter Projekt Pricefield eher im Hintergrund und Background unterstützt, allerhöchstens mal ein paar Zeilen gesungen habe, ist es gestern geschehen. Mutig habe ich mich auf die Bühne ins Scheinwerferlicht gestellt.

Natürlich bin ich nicht die größte Sängerin. Vielleicht sitzt auch mal ein Ton nicht so ganz, wo er hingehört, da war auch eine Textzeile weg. Aber ich hatte da Bock drauf. Zu Neudeutsch heißt das Yolo. In einem Lied heißt es:

Ich bin ich werd nie ein anderer sein. Ich bin ich dies ist mein Leben und mir wird keine Stunde je zurück gegeben.

Ich werde mir von keinem verbieten lassen zu singen. Es war nicht schlecht, aber sicher auch nicht perfekt.

Ich hab Leidenschaft in diesen Auftritt gelegt und mein bestes gegeben. Es wurde laut applaudiert und gegrölt.

„I’m Alive“

Ich lebe nur dieses eine mal und ich will in diesem Leben alles machen, was mich erfüllt und was mein Herz mir sagt, ich soll das tun.

Mein Herz sagt, es will wieder auf die Bühne. Ich will singen. Ich will meine Seele singen lassen und mein Lebensgefühl vermitteln. 

Keiner darf mir sagen wer ich bin und was ich darf.

Ich bin Claudia und ich bin Sängerin!

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