Gesangsunterricht

Sag niemals nie

von am 29. Juni 2016

Der Gesangsunterricht bekommt mir wohl nicht. Anders kann ich mir mein Verhalten nicht erklären. Ich bin ja schon eher die mit den lauten Tönen. Harte Gitarren, rockige Frontfrauen.
Aber Jasmin scheint eine Zauberin zu sein. Oder sie brennt in unserem Unterrichtsraum nicht nur irgendwelche schnöden Kerzen ab. Anders kann ich mir das einfach nicht erklären.
Immer wenn sie Lieder vorschlägt, die ich doch mal probieren könnte, bin ich eigentlich immer skeptisch. Es sind Songs, die ich zwar kenne, aber nie wirklich auf meiner Liste habe. Ich höre sei, sie gehören aber nicht zu den Songs, die ich auf Biegen und Brechen machen will.
Denke ich. So ging es mir mit Adele und Skyfall, aber auch Hello. So ging es mir nun auch mit der Schnulze „A thousand years“ aus dem Twighlight OST von Christina Perri.
Je öfter ich den Song höre, je öfte ich ihn probe, desto besser finde ich ihn. Und ich erwische mich dabei, wie ich ihn einfach gedankenlos vor mich hinsumme.
Wieder einmal beweist sich also, dass keine Musik schlecht ist. Man muss sich auf die Songs einfach nur einlassen und das ganze Leben wird reicher im Klang.
Also ihr Lieben. Schränkt euch nicht nur auf eine Musikrichtung ein, denn je offener ihr seid, desto erfüllter wird euer Leben!

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Auftritt | Pricefield | Rampenlicht

Mutig nach vorne

von am 6. Juni 2016

Gestern hab ich es getan. 

Während ich Sascha in unserem Singer Songwriter Projekt Pricefield eher im Hintergrund und Background unterstützt, allerhöchstens mal ein paar Zeilen gesungen habe, ist es gestern geschehen. Mutig habe ich mich auf die Bühne ins Scheinwerferlicht gestellt.

Natürlich bin ich nicht die größte Sängerin. Vielleicht sitzt auch mal ein Ton nicht so ganz, wo er hingehört, da war auch eine Textzeile weg. Aber ich hatte da Bock drauf. Zu Neudeutsch heißt das Yolo. In einem Lied heißt es:

Ich bin ich werd nie ein anderer sein. Ich bin ich dies ist mein Leben und mir wird keine Stunde je zurück gegeben.

Ich werde mir von keinem verbieten lassen zu singen. Es war nicht schlecht, aber sicher auch nicht perfekt.

Ich hab Leidenschaft in diesen Auftritt gelegt und mein bestes gegeben. Es wurde laut applaudiert und gegrölt.

„I’m Alive“

Ich lebe nur dieses eine mal und ich will in diesem Leben alles machen, was mich erfüllt und was mein Herz mir sagt, ich soll das tun.

Mein Herz sagt, es will wieder auf die Bühne. Ich will singen. Ich will meine Seele singen lassen und mein Lebensgefühl vermitteln. 

Keiner darf mir sagen wer ich bin und was ich darf.

Ich bin Claudia und ich bin Sängerin!

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